Post von den Teilnehmern
Post von den Teilnehmern

Auf dieser Seite bringen wir die Berichte der Teams, die sie uns aus dem Korridor übermitteln. Vernünftige Internetverbindungen sind hier in den Karpaten oft spärlich. Sobald wir neue Berichte erhalten, aktualisieren wir die Seite. (Neueste Berichte werden oben auf der Seite hinzugefügt.)
24. 5. 2017 – Tag 3 aus dem Korridor
United: Bei uns läufts wieder sehr gut. Konnten heute gut Meter machen und schlafen am letzten Höhenrücken vor der Ziellinie. Team gehts super, haben eine Riesengaudi und das Essen ist auch vom feinsten. Bis morgen im Ziel.
One Spirit: Da der erste Tag so super lief, wussten wir das dies eher eine Ausnahme war. Der Montagmorgen war zwar ähnlich gut, aber Nachmittags…..wurde es streng. Die nach uns optimale Route, würde uns viel Weg, und vorallem eine Überquerung eines Hügels ersparen. Doch dies war ein Wunschgedanke. Der Aufstieg war sehr mühsam. Suchen, Abrutschstelle sichern, Autos mit ca. mit 75 Grad Schieflage neben einem Baum durchbringen usw. Endlich waren wir oben, und beschlossen das Glück nicht auf die Probe zu stellen. Also Nachtlager! Prächtiger Sonnenschein auf ca 1100 müM. Kein Wind! Nach 15 Minuten blies der Wind ziemlich stark, so das wir das Zelt zusätzlich sichern mussten. Ädrian machte aber wieder ein herrliches Feuer, was die Sache erträglicher machte, da wir uns, zwischendurch, wärmen konnten. Der Empfang sehr wechselhaft, deshalb schrieb ich nur ein kurzer Bericht per Mail an die Redaktion der SuperKarpata. Irgendwann um 1:00 hat der Wind nachgelassen, und der Morgen war wiederum prächtiges Frühjahrswetter.
Wir starteten und mussten ca. 1 Stunde später merken, dass der ganze Aufstieg eigentlich….. umsonst war. Der Plan ging nicht auf. Nun, da lässt sich nichts machen. Bei einem weiteren Aufstieg, wurde es wieder hart. Aber irgendwie müssen wir auf diesen Kamm hoch. Irgendwann ist einfach fertig mit suchen, also hauruck! Mit Winden, und winden und nochmals winden. Zudem erlitt eine Kühlwasserumwälzpumpe ein Defekt, wodurch der Motor sehr unregelmässig gekühlt wurde. Wir befanden uns ca. 8 km Luftlinie von der Ziellinie entfernt, und hatten noch ca. 4 Stunden Fahrzeit zugut. So machten wir schon um 14:45 Uhr Rast, um die Fahrzeuge, und alles andere zu prüfen oder zu reparieren. Dort war gar kein Empfang. Die Crew wollte uns eigentlich besuchen, aber kein Empfang, auch für die Fahrzeug-GPS-tracker. Sie besuchen die Teams um zu Berichten via Website oder Facebook.
War auch schön so Zeit zu haben. Weg auskundschaften, Baden (im Bach), den Abend ausklingen lassen!
Südtirol: nach den gestrigen Strapazen sind wir uns heute mal so richtig festgefahren haben eine gebogene Spurstange kassiert. [23:40, 23.5.2017] Katastrophentag… erst sind wir sehr gut weitergekommen, haben uns aber am Nachmitag bald in einem Sumpf verannt, wobei uns 4 Seile gebrochen sind, dabei auch 2 von einem anderem Team (wacky Wolves, das uns zur Hilfe geeilt ist, nach langer Arbeit und Grabarbeiten (3,5 Stunden) haben wir es geschafft, aber die Freude dauert nicht lange, 1 Stunde nachher in einer steilen Abfahrt Bremsleitung geplatzt, weitere 30 Minuten nachher Spurstange komplett verbogen und Plattfedern im Arsch, sowie Stosstange gebrochen…. Camp aufgebaut und gewerkelt wie die Wahnsinnigen… uns bleibt wenig Zeit für morgen, aber wir kämpfen bis zu letzt durch.
Spurlos: Achsreparatur um 17:00 Uhr in Baja Mare abgeschlossen und nun mit vielen Korridorverletzungen hier hin gefahren. Traumhaftes Nachtlager. Schon wieder Reifenschaden.
Offroad Team Bergschmiede: Heute hatten wir einen tollen Tag! In der Früh hatten wir uns etwas verfahren, aber dann bekamen wir von einem rumänischen Bauern den Weg angesagt und noch dazu einen selbst gemachten Laib Käse. Danach kamen wir in ein brutales Bachbett mit riesigen Steinen und dort halfen uns Holzarbeiter mit ihren Pferden Steine wegzurollen, die uns im Weg lagen. Zu guter Letzt fanden wir einen tollen Weg und fuhren über eine wunderschöne Kammstraße zu unserem heutigen Lagerplatz im Tal. Alles in allem ein gewaltiger und vorallem offroadreicher Tag!
Red Ants: Grüetzi die Red Ants sind am Chillen vor der Zielüberquerung ….und geniessen den Sonnenuntergang .. und warten bis unsere Steaks aufgetaut sind. Bis jetzt läuft alles super.
G Power: Wir fuhren heute knifflige Wege, waren aber gut unterwegs, hatten aber leider durch technische Probleme vom Vortag leichte Fahrzeiteinschränkungen. Heute lief bis auf einige Windeneinsätze gut. Dadurch stellten wir die Fahrzeuge einmal bei Sonnenschein ab und genießen jetzt einen Zwiebelrostbraten. Im Allgemeinen ein toller Tag. Grüße vom Team G Power
Warthogs: Guten Morgen…nach einem sehr anspruchsvollen Tag gestern mit 2 defekten Winden im Tal, konnten wir den Aufstieg dank globetrotterrodeo.at schaffen. Nach Kaffee und einer kurzen Nacht machen wir uns an den Abstieg. Wir hoffen, wir sehen uns im Mittelziel!
Lords of Darkness: Bremszange gebrochen. Fahren mit 3 bremsen. Versuchen was im Mittelziel zu bekommen. lg, Lords
23. Mai 2017, 9 Uhr
wacky Wolves: Nach dem heute die linke Antriebswelle gebrochen ist und der verbogene Dämpfer daran schuld war, mussten wir neue Dämpfer organisieren. Auto Halbig hat alles gegeben, aber die Adresse wo die Dämpfer hingeliefert werden sollten, wurde von keinem Lieferdienst akzeptiert. Nun hat sich unser Freund Thomas Strahm von storm72.ch bereiterklärt uns zwei Dämpfer persönlich nach Rumänien zu bringen. Vielen herzlichen Dank dafür. Eine Weiterfahrt ist somit erst morgen gegen 12 Uhr möglich. Gib alles Tom!
One Spirit: Tag 2 begann sehr vielversprechend, bis ca. 12:30 Uhr konnten wir nahtlos an gestern anknüpfen. Danach zeigte aber die SuperKarpata wieder ein anderes Gesicht. Wir kamen zwar vorwärts aber sehr aufwendig. Mit suchen, winden, und winden, irgendwelche Hindernisse bewältigen. Wirklich es brauchte uns alle! In drei SuperKkarpata haben wir auch den ersten Platten gehabt, ein Ventil abgerissen, Reifen ist aber noch heil geblieben. Auf einer schönen Alm, haben wir bei Sonnenschein und Windstille unser Nachtlager aufgebaut. Kurz danach fing es an zu winden, was etwas mühsam ist.
G Power: Gestern hatten wir schon recht viel Spaß im Korridor. Mit ein paar kleinen Problemen. Mit einer kaputten Seitenscheibe und einer Spurstange. Aber wir hatten Ersatzteile mit.
Spirit of Expedition: Am ersten Tag sind wir wie auch einige andere Teams sehr weit – fast bis zur Hälfte des Korridors – gekommen. Schon vor 18:00 Uhr haben wir auf einer schönen Lichtung unser Lager aufgeschlagen. Ruhe war uns nur kurz vergönnt, weil bald darauf Teamsaurer2 (wie schon mehrmals an diesem Tag) aufkreuzte. Nach einem Stündchen kamen dann auch noch die Red Ants hinzu und das Lagerfeuer war gut ausgelastet. Später am Abend fuhren dann noch United und die Bergschmide vorbei – nahmen jedoch nicht am Lagerfeuer Platz. Liegt doch ein Hotel vor uns im Korridor?
Dienstag: Bis zum frühen Nachmittag das gleiche Bild: fahren, fahren, fahren (ausgestiegen wird nur zur körperlichen Erleichterung). Doch dann kam’s doch noch anders: Der von uns auserkorene Weg war „etwas“ verwachsen (sicherlich seit Jahrzehnten nicht mehr befahren) und teilweise schlicht nicht mehr vorhanden – Motorsägen und Windeneisatz nicht zu knapp – Onkel verschwindet eine Stunde im Wald bis er eine brauchbare Route nach dem Aufstieg gefunden hat. Dann waren wir oben! Von nun an gings bergab – jedoch nur bis 300 m vor dem erlösenden Weg – dann „blockata totale“ – der Weg war schlicht über gut 50m ins Bachbett abgerutscht – no way. Somit alles retour. Jetzt haben wir genug vom Tag und wir schließen schon gegen 17:30 Uhr unser Tagwerk auf einer netten Alm mit neugierigen Kühen. Perfektes Wetter, ebensolche Aussicht – auch auf vorrüberziehende Teams wie Offroad Korridor und die Bergschmiede…
Südtirol: Das wissenswerteste des heutigen Tages ist jenes dass Christian sich heut morgen verwettet hat. Er glaubte, zu wissen dass wir die Bänke vor dem Tisch aufs Dach gegurtet hätten. Dem war aber nicht so und muss beim nächsten Bergen nackt winchen!
Spurlos: Wollten eine schmale Stelle umfahren, da dort der Schnorchel an Wurzeln angestanden wäre…und das ist dann bei der Umfahrung rausgekommen 🙂 (siehe Bild).
Am 1. Tag in ein total schlechten Weg investiert. Mussten von gestern auf heute auf 1270 m Seehöhe übernachten und dabei noch in der Kälte das Gelenk meines G’s ersetzen. Als es heute morgen weiterging, bemerkten wir, dass sich der ganze Aufwand nicht gelohnt hat und mussten wieder zurück. Dadurch viel zu viel Zeit verloren.
1. Tag lief anfangs super, bis wir uns dann an einem Berg verbissen und dann abbrechen mussten. Auf der Fahrt zurück ins Tal traten dann an der Vorderachse des Puchs Probleme auf. Wir fanden eine Halle mit Dach. Von dort aus suchten wir Ersatzteile für die Achse. Eine Mercedesgarage bestellte nun die Teile, die wir nun hoffentlich morgen Dienstag um 10:00 Uhr abholen können. In dieser Zeit zerlegten wir die Achse. Wir haben noch eine grosse Strecke vor uns. Nun hoffen wir, dass wir die Achse zügig wieder zusammenbringen. Wir geben nicht auf!
Platzhirsche: Gestern 6 Stunden in der Werkstatt verbracht, ein Stein hat uns den Tank am G aufgerissen, alles ausbauen, Tank geklebt, weiter geht’s. In Deutschland geht das nicht, aber hier in Rumänien, die machen das und der Tank ist wieder dicht.
outofcontrol.ch: Es geht uns gut, wir „rollen“. Eine Winde ist kaputt und eine Halbachse, die haben wir aber schon getauscht.
Das war der gestrige 1. Tag im Korridor. Das Wetter war bis zum späten Abend sommerlich, erst gegen 20 Uhr setzte ein heftiger Regen ein, der vielleicht eine halbe Stunde dauerte aber auch oft nur sehr lokal ist und nicht von allen Teams wahrgenommen wird, da diese sehr weit im Korridor verstreut sind.
globetrotter-Rodeo (Markus Weiss): Wir haben jetzt (20:32 Uhr) das Camp aufgebaut… Zündschloss spinnt… Was soll ma sagen, sch… Start, 3 km nach dem Start gleich mal einen aufgeschnittenen Reifen… Stefan ist nun mit Einheimischen auf der Suche nach einem Traktor… Let’s go demolition derby.
Südtirol (Daniel Kastl): Team Südtirol lässt vom 1. Renntag grüßen… Der Defender vom Team Südtirol kann dir mitteilen, dass wir die Südtiroltrophy gewonnen haben!! Die Altherren vom Suzuki müssen den Jungen die ganze Woche Getränke servieren!!! Ein Wurzelstock war ihr Verhängnis, sie bockten sich auf und brauchten unsere Hilfe!! 😉 Die Winde kam nicht zum Einsatz. Wir schaukelten ihn mit Genuss heraus!!! Foto gibts leider keines, da die Euphorie und der Stress zu gross waren! Diese Trophy war ein teaminternes Duell! Das Team das zuerst vom anderen Hilfe braucht muss dem anderen die ganze Woche die Getränke servieren!! Gruss Daniel
Erdferkel am Sechsrad: Kurzbericht: Ersten 100 km flott und ohne Probleme, danach in den ersten heftigeren Teil des Korridors gestiegen. Eine gute Auffahrt erwischt (gegen 16:30 Uhr), die dann aber eine „Sackgasse“ war. Einen nicht weit entfernten Weg genommen – wieder Sackgasse. Danach entschieden, durch ein Bachbett in Richtung Bergrücken zu wühlen.
Eigentlich recht brauchbar gegangen, gegen Ende aber immer schwieriger und ohne Einsatz der Winden nicht machbar. Während der Windenaktion Ende der Fahrzeit, somit im Hang stehen geblieben. Wir stehen jetzt ungefähr 500 Meter östlich von dem Punkt, den wir bei der ersten Auffahrt als Sackgasse gesehen haben und wo wir gegen 16:30 Uhr schon waren 😉
DAS ist SuperKarpata!
One Spirit: Der erste Tag war super! So weit sind wir wohl noch gar nie gefahren an einem Tag. Unsere Taktik war, möglichst vor allfälligen Staus zu fahren. Somit furen wir nach einem eher kurzen Planen der Route in den Korridor. Dicht gefolgt von den Spirit of Expedition. Wir fuhren plötzlich ein Umweg, weil ein Weg nicht auf allen Karten gleich eigezeichnet war. Und weg waren sie, die Vorjahressieger. Also nicht beirren lassen und weitermachen. Das Ziel war eine alte Ströhmungsfähre, die uns über einen Fluss bringen sollte. Wir waren das erste Team dort und die Crew der SK war auch eben erst angekommen. Aber leider gab es Probleme. Wir konnten, wie alle andern Teams, die Fähre nicht benutzen. Es gab irgendwelche Probleme und so wie es aussah stand die schon ein paar Tage still. Also Plan B, das war eine Brücke weiter Flussaufwärts. Danach fahren, fahren , fahren. Es lief einfach rund! Über lange Hügelzüge, über Karpaten Weiden (sind ja wohl dann eben nicht „Alpen“). Langsam verdichteten sich die Wolken, und abends gab es ganz wenig Regen. Das bewirkte das es viel weniger Staubte für das hintere Auto. Gar nicht so schlecht!
Abends um ca. 19:00 Uhr trafen wir wiederum auf die Crew, und vermutlich sind wir nach wie vor bei den vordersten Teams dabei, dass schließen wir aus ihren Reaktionen. Und selber haben wir ja auch ein sehr gutes Gefühl. Nun haben wir den Tag voll ausgenützt und sind um 19:55 Uhr stehengeblieben um zu Campen. Zu Essen gab es Bratwürste, Kartoffelpüree, Zwiebelsauce, Salat. Jetzt ist es gerade 0:01 Uhr und ausser einigen Grillen, dem Wind, und dem Fackeln des Feuers höre ich nichts…. Gute Nacht, wir alle hoffen auf einen ähnlich guten Tag morgen!
aktualisiert: 25. 5. 2017, 18:00 Uhr, Tagesberichte und Fotos hinzugefügt.
globetrotterrodeo.at unterwegs
globetrotterrodeo.at unterwegs
Südtirol unterwegs
Südtirol, Reservekanister
globetrotterrodeo.at, Pinzgauer Bergung
Offroad Korridor beim Relaxen
Offroad Team Bergschmiede: Fels im Weg
Sonderprüfung: "Go overland"
Sonderprüfung: "Go overland"

Im Mittelziel (nach 4 Tagen der 1. Etappe) angekommen, gibt es für die Teams nur eine kurze Verschnaufpause. Bei noch strahlendem Sonnenschein ein kurzes Briefing für die Teams und dann gilt es eine Sonderprüfung zu meistern.
Bei erfolgreicher Absolvierung gibt es 3 Stunden Zeitgutschrift für das mitmachende Team. Die Zeitgutschrift kann sehr brauchbar sein, wenn man sich einmal für Stunden an einer Schlüsselstelle „die Zähne ausbeisst“ und nach vielen Stunden Arbeit sich die Position im Korridor nur unwesentlich geändert hat oder man fährt den ganzen Tag in Sackgassen und wieder zurück, dann ist es praktisch diesen „Zusatzpolster“ zu haben.
Die Aufgabe: Es muss ein Fahrzeug mit dem Heck voran über einen Weidezaundraht (der in 50 Zentimeter Höhe über dem Boden gespannt ist und unter Strom steht) von der einen auf die andere Seite gebracht werden, ohne Zuhilfenahme der Winde. Der Weidezaun darf dabei unter keinen Umständen, durch Nichts und Niemanden berührt werden. Passiert eine Berührung gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Die Teams haben sich schnell zusammengeschlossen und gemeinsam Rampenkonstruktionen aus Reifen (kurzerhand von den stehenden Fahrzeugen abmontiert), Sandblechen, Waffelboards, Kisten usw. gebaut. Diese Konstruktionen mit Gurten verspannt und in Zentimeterarbeit sind sie so von einer Seite auf die andere gefahren.
Eine Teamgruppe (Platzhirsche, Jeep Team Slovenia, Lord of Darkness) hat mit einem Fahrzeug die „Überfahrt“ nicht geschafft (den Zaun berührt). Die beiden verbleibenden Teams haben aber um eine Ausnahme gebeten, die Punkte der beiden Teams auf alle drei Teams aufzuteilen zu dürfen. So hat jedes der drei Teams, diese SP mit einer Zeitgutschrift von 2 Stunden erfolgreich beendet.
Besonderen Dank an Ruedi Ringger von OVERLAND 4tec AG, den Namensgeber der Sonderprüfung, der die SuperKarpata Trophy immer wieder unterstützt.
Alle angetretenen Teams haben die Prüfung bestanden.
Zwischenergebnis 1. Etappe
Zwischenergebnis 1. Etappe

| Platz | Team | StrafKM | Fahrtzeit |
| 1 | teamsaurer2 | 0,000 | 17:04 |
| 2 | RED ANTS | 0,000 | 21:28 |
| 3 | Spirit of Expedition | 0,000 | 21:49 |
| 4 | ALLRAD | 0,000 | 22:06 |
| 5 | Offroad Korridor | 0,000 | 22:16 |
| 6 | United | 0,000 | 25:19 |
| 7 | Nici un pic normal in Cap | 0,000 | 27:16 |
| 8 | One Spirit | 0,000 | 27:47 |
| 9 | Offroad Team Bergschmiede | 0,000 | 27:55 |
| 10 | JEEP TEAM SLOVENIA | 14,912 | 29:40 |
| 11 | Korridor Express | 16,969 | 30:14 |
| 12 | wacky Wolves | 16,973 | 30:56 |
| 13 | Lords of Darkness | 30,580 | 30:31 |
| 14 | outofcontrol.ch | 30,995 | 28:22 |
| 15 | Mü | 56,390 | 30:15 |
| 16 | Domestic Pirates | 57,694 | 34:17 |
| 17 | Wolfpack | 66,322 | 25:49 |
| 18 | Foxes | 70,769 | 30:18 |
| 19 | G Power | 72,396 | 32:24 |
| 20 | Warthogs | 85,784 | 28:29 |
| 21 | globetrotterrodeo.at | 89,111 | 30:37 |
| 22 | On the Rocks | 92,287 | 29:18 |
| 23 | Spurlos | 92,861 | 18:59 |
| 24 | Ursii | 121,883 | 21:31 |
| 25 | Platz-Hirsche | 173,568 | 29:10 |
| DQ | Erdferkel am Sechsrad | 8,750 | 30:16 |
| DQ | Südtirol | 0,000 | 0:00 |
| DQ | Trans Agrum | 0,000 | 0:00 |
Start in die 1. Etappe
Start in die 1. Etappe

Bei strahlendem Wetter sind die Teilnehmer gestern nach und nach im Camp hier in Rumänien angekommen. Aufgebrochen in der Hellsklamm, 6 Stunden später hier in Rumänien.
Ganz superkarpata-untypisch meint es das Wetter heuer (bis jetzt) mit uns. Sommerwetter und strahlender Sonnenschein bei der Anfahrt, ebenso am Abend, ein herrlicher Sonnenuntergang, eine laue Nacht bei klarem Sternenhimmel und ein wunderschöner Sonnenaufgang heute früh. Dementsprechend auch die Stimmung unter den Teilnehmern. Jeder hat einen breiten Grinser auf dem Gesicht.
Vom Defektteufel blieben eigentlich fast alle verschont, bis auf ein paar kaum nennenswerte Ausnahmen, wie schon im Bericht „Der Autoeinbruch“ erwähnt.
Um 9 Uhr früh folgte dann das Fahrerbriefing und die Ausgabe der Korridorkarten. Jedes Team erhält eine Korridorkarte, frisch gebackenes rumänisches Brot und einen USB-Stick mit den Korridorgrenzen, danach geht es los, ein Team nach dem anderen der 28 Teams startete in die 1. von 2 Etappen der Trophy.
Mehr Bilder auch auf der SuperKarpata-Trophy-Facebook-Seite (wird laufend erweitert).
Der „Autoeinbruch“
Der „Autoeinbruch“

Alle Teams sind gut in Rumänien angekommen. Mehr oder weniger: G (Großglockner) Power hatte zwei Reifenschäden auf der Autobahn (Überhitzung alter Reifen), haben aber aus Heiligenblut 4 Stück neue Pneus nachliefern lassen und sind jetzt etwas schwerer bepackt. Offroad Team Bergschmiede hatten in der Hellsklamm einen Ventildefekt, aber eine Kleinigkeit für das on-the-fly-reifenreparierende Team aus Tirol.
Wolfpack hatten auf allen drei Fahrzeugen im Team kleinere Probleme: beim Volvo C303 hat die Kupplung zwei (!) Kilometer nach der Hellsklamm nicht mehr das getan was sie sollte. Ein Getriebeölwechsel (das alte Öl ist ja eh nur 25.000 Kilometer drin gewesen) hat Abhilfe geschafft, dann fuhr der Volvo bis ins Basiscamp nach Rumänien. Am Jeep hat sich das Fixiergewinde der Lenkstange „aufgelöst“, auch repariert. Der dritte Wagen im Team, der Defender hatte kurzfristig ein Kühlproblem. Aber alle Fahrzeuge sind jetzt wieder flott.
Thorsten von den Platzhirschen hat sich beim Sprung vom Hänger des Lkw-Transporters das Knie verdreht. Auf dem Weg von der Hellsklamm nach Rumänien hat das Team daher einen Zwischenstopp im AKH in Wien eingelegt und das Gehwerk einer ärztlichen Begutachtung unterzogen und zur Sicherheit Knie und Fuß röntgen lassen. Ergebnis: Eine kräftige Zerrung und Prellung mit Bluterguss im Gelenk. Zwei Stunden später ist das Team wieder auf Achse, Thorsten mit Krücken versehen. Dummerweise haben sie dann erst in Ungarn daran gedacht, dass da noch Spritzen und Salben aus einer Apotheke in Österreich zu holen gewesen wären aber leider, das wurde vergessen. Thorsten ist heute zum Auto gehumpelt und fährt wieder. „Ich muss den Fuß nur viel bewegen, damit es wieder gut wird, sagen die Ärzte, das mache ich grad“, steigt aufs Gas und rollt zum Start.
Die heftigste Challenge haben aber die Schweizer vom outofcontrol.ch hinter sich gebracht. Am Grenzübertritt von Ungarn nach Rumänien war Ende der Reise fürs Team. Die Grenzbeamten wollten nebst persönlichen Reisedokumenten auch die Fahrzeugpapiere der Trophy-Autos sehen, sonst gibt es keinen Grenzübertritt und sie ließen sich auch nicht erweichen bzw. überreden. Pech, die liegen im Mercedes, versperrt und geparkt am Parkplatz vor dem Hotel zur Post nahe der Hellsklamm. Was tun? Roland Brack: „Schlagt einfach die Scheibe ein, dann geht die Alarmanlage los, die hört schon wieder auf, die Papiere liegen im Handschuhfach… Dann brauchen wir nur noch jemand, der sie schnellstmöglich an die Grenze bringt.“ Hmm, ins Auto einbrechen am Parkplatz des Hotels, ob das so eine gute Idee ist. Was erklären dann wer der Polizei, die vielleicht jemand ruft, der die Szene beobachtet?
Welche Lösung gibt es noch? Der ÖAMTC! Der Pannenhilfe-Engel kann das Auto mit einem Code aufsperren. Das darf er aber nicht, wenn der Besitzer nicht zugegen ist. Der steht ja 600 Kilometer weit weg in Ungarn. Also muss noch die Polizei hinzugezogen werden, die dem ÖAMTC-Engel erlaubt, das Fahrzeug ohne Besitzer zu öffnen. Jetzt musste die Polizei nur mehr verifizieren, dass der Anrufer auch wirklich der Besitzer des Fahrzeugs ist, was dann relativ schnell ging. Roland Brack konnte sich den Beamten an der Grenze gegenüber ja ausweisen. Die rumänischen Beamten haben mit den Östereichern telefoniert, die Identität bestätigt und nach einigen persönlichen Extrafragen, war das Auto geöffnet.
Und wie kommen jetzt die Papiere nach Rumänien? Lisa Ötzinger vom Team der Hellsklamm hat sich – ohne lange zu überlegen – ins Auto gesetzt und ist um 3 Uhr früh an der Grenze gewesen. Übergabe perfekt, Lisa hat noch schnell eine Zigarette geraucht und sich wieder auf den Weg nach Hause gemacht „weil ich muss ja heute arbeiten“. Großen Dank hiermit an Lisa Ötzinger und ans Team der Hellsklamm für diesen Einsatz und Unterstützung. outofcontrol.ch sind im Morgengrauen im Camp angekommen.
Aufbruch nach Rumänien
Aufbruch nach Rumänien

Der SuperKarpata-Tross ist unterwegs nach Rumänien. 28 Teams in 60 Fahrzeugen mit 124 Teilnehmern aus 6 Nationen haben sich heute, Samstag vormittag, aufgemacht in die Verbindungsetappe von der Hellsklamm nach Rumänien, zum eigentlichen Start der Trophy.
Gestern, Freitag, startete die diesjährige Trophy mit dem KickOff-Event in der Hellsklamm. Alle Teams reisen an diesem Tag an. Es werden die Blackboxen auf die Fahrzeuge montiert und die Teams erhalten Ihre Fahrzeugbeklebungen mit Teamnamen und Sponsorenaufkleber.
Da gab’s natürlich ausreichend Zeit zum Fachsimpeln und Tratschen. Viele der Teilnehmer kennen sich ja bereits von früheren SuperKarpata Trophies und für die neuen Teams ist dieser Tag eine hervorragende Gelegenheit sich die Geschichten und Erfahrungen der „alten Hasen“ anzuhören. Für das leibliche Wohl sorgte Flo Lechner mit seiner Crew von der Hellsklamm. Ein Schweinsbraten mit Kartoffeln brutzelte bereits im Mega-Ofen.
In den Abendstunden stand Joni Madden und Band auf der Bühne und performte mit einem tollen Live-Gig. Ein Feuerwerk zum Abschluß erhellte den sternenklaren Nachthimmel in der Hellsklamm gefolgt vom Abbrennen des XXL-Lagerfeuers. Das sorgte noch bis spät in die Nachtstunden für behagliche Wärme in der sehr windigen und doch schon kühlen Hellsklamm.
Heute, am Samstagvormittag folgte eine schnelle Teamvorstellung aller Teilnehmer. Die Teams wurden mit einem Wegzehrung, eine feine Selektion von unserem Sponsor der Firma Inzersdorfer versorgt.
Danach sind alle Teilnehmer in die Verbindungsetappe nach Rumänien gestartet.
Guten Morgen Hellsklamm!
Guten Morgen Hellsklamm!

Einen wunderschönen guten Morgen allen Teilnehmern der Trophy, Freunden und Bekannten auf Facebook und überall. 😉
Allen die jetzt unterwegs sind wünschen wir eine gute und sichere Fahrt und Anreise in die Hellsklamm.
Heute ist DER Tag: Die SuperKarpata Trophy startet mit der KickOff-Party in der Hellsklamm. Ab 14 Uhr treffen die Teilnehmer in der Hellsklamm ein und morgen am frühen Vormittag starten dann alle Teams von der Hellsklamm in die Verbindungsetappe nach Rumänien.
Nur für alle zur Erinnerung: Wir freuen uns über jeden Besuch in der Hellsklamm. Es gibt unpackbar guten Schweinsbraten und kaltes Bier dazu und das ganze Programm zur KickOff-Party gibt es hier nochmals nachzulesen.
Bringt alle Eure Freunde und Bekannte mit, es gibt genug Parkplätze, freien Eintritt am Samstag und Sonntag, die Hellsklamm ist nicht weit von Wien. Essen, Trinken, Konzert genießen, sich am Abend am XXXL-Lagerfeuer wärmen, alle Teilnehmer der SuperKarpata Trophy auf einem Fleck sehen und vieles mehr…
Wir freuen uns auf Euch.
Der Anfahrtsplan: www.hellsklamm.com
Zeitplan: Showstart Hellsklamm
Zeitplan: Showstart Hellsklamm
Nur noch ein paar Tage, dann startet die SuperKarpata Trophy 2017. Hier der Zeitplan für den Showstart in der Hellsklamm bevor es in die Verbindungsetappe nach Rumänien geht:
Freitag 19. Mai 2017
von 14:00 bis 17:00 Uhr: Ankunft der Teilnehmer und Anmeldung, Montage der Tracker und Aufkleber…
Zeit zum Tratschen…
19:00 Uhr Essen: Florian Lechner macht extra für Euch diesen schon legendären Schweinsbraten, kaltes Bier & Co. gibt es auch ausreichend, alles zu recht fairen Preisen.
20:30 Uhr Live on stage: Joni Madden
21:00 Uhr Kick Off Party, Lagerfeuer, Grill, Musik
Samstag 20. Mai 2017 um 09:00 Uhr
Teamvorstellungen je 1 Minute, Übergabe der goody bags, Abfahrt nach Rumänien.
Besucher und Freunde sind herzlich willkommen, natürlich bei freiem Eintritt am Freitag und Samstag.
Outdoor Event Location Hellsklamm
Niederösterreich
N 48° 3’53.16″
E 15°51’44.01″
ca. 15 Min. von A1 Westautobahn Abfahrt Altlengbach
Weitere Informationen, Anfahrtsbeschreibung, Zimmer, etc. gibt es auf www.hellsklamm.com

Teilnehmer 2017 - WACKY WOLVES
WACKY WOLVES

Statement:
Wir nehmen zum zweiten Mal an der SuperKarpata teil und dieses Mal ist das Ziel höher gesteckt als nur ankommen. Die Fahrzeuge wurden/werden auch nochmal überarbeitet.
Wer wir sind
Sascha Schwarz
ist Fahrer eines braunen Amarok und begnadeter Schrauber, hoffen wir, dass er arbeitslos bleibt, während der SK.
Matthias Streitner
Beifahrer bei Sascha und Obernavigator. Möge ihm der Kompass wohlgesonnen sein.
Anna Fode
ist diesmal dritte Kraft bei Sascha Co-Navigatorin und unsere Allrounderin. Ihre universelle Einsatzbereitschaft und Fähigkeit hat Sie bereits bei der ersten Teilnahme bewiesen.
Wolfgang Rasper
ist Fahrer des anderen braunen Amarok. Laut Team etwas übermotiviert. Er wird diesmal die Motivation auf alle übertragen, naja wenigstens versuchen. 😉
Marius Rasper
ist der WBB (Weltbesterbeifahrer) Schrauber, Winchman, COCo-Navigator, Holzsammler zu Fusserkunder, übermotivierte Einbremser. Eigentlich für alles zu gebrauchen.
Teilnehmer 2017 - Ursii
URSII
Team Ursii (rum; Bären) hat sich vor ein paar Jahren in Marokko kennengelernt und seit dem haben wir uns auf 4 Rädern durch die europäischen Vegetationen gekämpft, nun haben wir durch die Fahrerbörse in Form eines Defenders Zuwachs bekommen.
Wer wir sind
Tobias Niederegger
Jeep Wrangler
„Ich habe Feuer gemacht!“– verantwortlich für Zunder und Feuer, steuert sein liebstes Stück und macht auch mal den einen oder anderen Erkundungsabstecher wenn es nötig ist.
Clarissa Niederegger
Co-Navigator und die den Herrn rechts neben sich auch mal einbremst, wenn der über die Stränge schlägt.
Erna Koller
„Habts ihr noch an Kaffee?“ – ist die gute Seele und verantwortlich das der schwarze Bohnensaft nie ausgeht.
Thomas Schneider
Landrover Discovery 4
Der, der das Licht ausmacht – steuert seinen Disco tiefenentspannt durch alles was da kommt und ist schnell mit Ideen bei der Hand, wenn es mal nicht mehr weiter geht.
Philipp Zweng
der Routenplaner (Zefix, falsch abgebogen!), und Teilzeitkoch auf den bisherigen Touren, soll die Truppe auf die richtigen Wege führen.
Andreas Lübbe
Defender 90
manövriert seinen Defender vergnügt durch unwegsames Terrain und steht dem Team mit seinen Kenntnissen über die Anatomie des menschlichen Körpers mit Rat und Tat zur Seite. Schwingt auch mal Nadel und Garn wenn es sein muss.
Stefan Wieselsberger
Generell ein Freund der (Extrem) Sportarten.
Etwas Erfahrung auf Sand, Fels und Matsch, meist jedoch auf 2 Rädern. Scheut sich nicht etwas Öl unter den Fingernägeln zu haben und nimmt auch mal ein Schweißgerät zur Hand. Ist meist entspannt, kommt aber gern ins Ziel (mit welcher Platzierung auch immer). Freut sich jedenfalls schon tierisch auf die SK.





















































































































































































































