Sonderprüfung: "Go overland"

Im Mittelziel (nach 4 Tagen der 1. Etappe) angekommen, gibt es für die Teams nur eine kurze Verschnaufpause. Bei noch strahlendem Sonnenschein ein kurzes Briefing für die Teams und dann gilt es eine Sonderprüfung zu meistern.
Bei erfolgreicher Absolvierung gibt es 3 Stunden Zeitgutschrift für das mitmachende Team. Die Zeitgutschrift kann sehr brauchbar sein, wenn man sich einmal für Stunden an einer Schlüsselstelle „die Zähne ausbeisst“ und nach vielen Stunden Arbeit sich die Position im Korridor nur unwesentlich geändert hat oder man fährt den ganzen Tag in Sackgassen und wieder zurück, dann ist es praktisch diesen „Zusatzpolster“ zu haben.
Die Aufgabe: Es muss ein Fahrzeug mit dem Heck voran über einen Weidezaundraht (der in 50 Zentimeter Höhe über dem Boden gespannt ist und unter Strom steht) von der einen auf die andere Seite gebracht werden, ohne Zuhilfenahme der Winde. Der Weidezaun darf dabei unter keinen Umständen, durch Nichts und Niemanden berührt werden. Passiert eine Berührung gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Die Teams haben sich schnell zusammengeschlossen und gemeinsam Rampenkonstruktionen aus Reifen (kurzerhand von den stehenden Fahrzeugen abmontiert), Sandblechen, Waffelboards, Kisten usw. gebaut. Diese Konstruktionen mit Gurten verspannt und in Zentimeterarbeit sind sie so von einer Seite auf die andere gefahren.
Eine Teamgruppe (Platzhirsche, Jeep Team Slovenia, Lord of Darkness) hat mit einem Fahrzeug die „Überfahrt“ nicht geschafft (den Zaun berührt). Die beiden verbleibenden Teams haben aber um eine Ausnahme gebeten, die Punkte der beiden Teams auf alle drei Teams aufzuteilen zu dürfen. So hat jedes der drei Teams, diese SP mit einer Zeitgutschrift von 2 Stunden erfolgreich beendet.
Besonderen Dank an Ruedi Ringger von OVERLAND 4tec AG, den Namensgeber der Sonderprüfung, der die SuperKarpata Trophy immer wieder unterstützt.
Alle angetretenen Teams haben die Prüfung bestanden.





















