Post von den Teilnehmern

Auf dieser Seite bringen wir die Berichte der Teams, die sie uns aus dem Korridor übermitteln. Vernünftige Internetverbindungen sind hier in den Karpaten oft spärlich. Sobald wir neue Berichte erhalten, aktualisieren wir die Seite. (Neueste Berichte werden oben auf der Seite hinzugefügt.)
24. 5. 2017 – Tag 3 aus dem Korridor
United: Bei uns läufts wieder sehr gut. Konnten heute gut Meter machen und schlafen am letzten Höhenrücken vor der Ziellinie. Team gehts super, haben eine Riesengaudi und das Essen ist auch vom feinsten. Bis morgen im Ziel.
One Spirit: Da der erste Tag so super lief, wussten wir das dies eher eine Ausnahme war. Der Montagmorgen war zwar ähnlich gut, aber Nachmittags…..wurde es streng. Die nach uns optimale Route, würde uns viel Weg, und vorallem eine Überquerung eines Hügels ersparen. Doch dies war ein Wunschgedanke. Der Aufstieg war sehr mühsam. Suchen, Abrutschstelle sichern, Autos mit ca. mit 75 Grad Schieflage neben einem Baum durchbringen usw. Endlich waren wir oben, und beschlossen das Glück nicht auf die Probe zu stellen. Also Nachtlager! Prächtiger Sonnenschein auf ca 1100 müM. Kein Wind! Nach 15 Minuten blies der Wind ziemlich stark, so das wir das Zelt zusätzlich sichern mussten. Ädrian machte aber wieder ein herrliches Feuer, was die Sache erträglicher machte, da wir uns, zwischendurch, wärmen konnten. Der Empfang sehr wechselhaft, deshalb schrieb ich nur ein kurzer Bericht per Mail an die Redaktion der SuperKarpata. Irgendwann um 1:00 hat der Wind nachgelassen, und der Morgen war wiederum prächtiges Frühjahrswetter.
Wir starteten und mussten ca. 1 Stunde später merken, dass der ganze Aufstieg eigentlich….. umsonst war. Der Plan ging nicht auf. Nun, da lässt sich nichts machen. Bei einem weiteren Aufstieg, wurde es wieder hart. Aber irgendwie müssen wir auf diesen Kamm hoch. Irgendwann ist einfach fertig mit suchen, also hauruck! Mit Winden, und winden und nochmals winden. Zudem erlitt eine Kühlwasserumwälzpumpe ein Defekt, wodurch der Motor sehr unregelmässig gekühlt wurde. Wir befanden uns ca. 8 km Luftlinie von der Ziellinie entfernt, und hatten noch ca. 4 Stunden Fahrzeit zugut. So machten wir schon um 14:45 Uhr Rast, um die Fahrzeuge, und alles andere zu prüfen oder zu reparieren. Dort war gar kein Empfang. Die Crew wollte uns eigentlich besuchen, aber kein Empfang, auch für die Fahrzeug-GPS-tracker. Sie besuchen die Teams um zu Berichten via Website oder Facebook.
War auch schön so Zeit zu haben. Weg auskundschaften, Baden (im Bach), den Abend ausklingen lassen!
Südtirol: nach den gestrigen Strapazen sind wir uns heute mal so richtig festgefahren haben eine gebogene Spurstange kassiert. [23:40, 23.5.2017] Katastrophentag… erst sind wir sehr gut weitergekommen, haben uns aber am Nachmitag bald in einem Sumpf verannt, wobei uns 4 Seile gebrochen sind, dabei auch 2 von einem anderem Team (wacky Wolves, das uns zur Hilfe geeilt ist, nach langer Arbeit und Grabarbeiten (3,5 Stunden) haben wir es geschafft, aber die Freude dauert nicht lange, 1 Stunde nachher in einer steilen Abfahrt Bremsleitung geplatzt, weitere 30 Minuten nachher Spurstange komplett verbogen und Plattfedern im Arsch, sowie Stosstange gebrochen…. Camp aufgebaut und gewerkelt wie die Wahnsinnigen… uns bleibt wenig Zeit für morgen, aber wir kämpfen bis zu letzt durch.
Spurlos: Achsreparatur um 17:00 Uhr in Baja Mare abgeschlossen und nun mit vielen Korridorverletzungen hier hin gefahren. Traumhaftes Nachtlager. Schon wieder Reifenschaden.
Offroad Team Bergschmiede: Heute hatten wir einen tollen Tag! In der Früh hatten wir uns etwas verfahren, aber dann bekamen wir von einem rumänischen Bauern den Weg angesagt und noch dazu einen selbst gemachten Laib Käse. Danach kamen wir in ein brutales Bachbett mit riesigen Steinen und dort halfen uns Holzarbeiter mit ihren Pferden Steine wegzurollen, die uns im Weg lagen. Zu guter Letzt fanden wir einen tollen Weg und fuhren über eine wunderschöne Kammstraße zu unserem heutigen Lagerplatz im Tal. Alles in allem ein gewaltiger und vorallem offroadreicher Tag!
Red Ants: Grüetzi die Red Ants sind am Chillen vor der Zielüberquerung ….und geniessen den Sonnenuntergang .. und warten bis unsere Steaks aufgetaut sind. Bis jetzt läuft alles super.
G Power: Wir fuhren heute knifflige Wege, waren aber gut unterwegs, hatten aber leider durch technische Probleme vom Vortag leichte Fahrzeiteinschränkungen. Heute lief bis auf einige Windeneinsätze gut. Dadurch stellten wir die Fahrzeuge einmal bei Sonnenschein ab und genießen jetzt einen Zwiebelrostbraten. Im Allgemeinen ein toller Tag. Grüße vom Team G Power
Warthogs: Guten Morgen…nach einem sehr anspruchsvollen Tag gestern mit 2 defekten Winden im Tal, konnten wir den Aufstieg dank globetrotterrodeo.at schaffen. Nach Kaffee und einer kurzen Nacht machen wir uns an den Abstieg. Wir hoffen, wir sehen uns im Mittelziel!
Lords of Darkness: Bremszange gebrochen. Fahren mit 3 bremsen. Versuchen was im Mittelziel zu bekommen. lg, Lords
23. Mai 2017, 9 Uhr
wacky Wolves: Nach dem heute die linke Antriebswelle gebrochen ist und der verbogene Dämpfer daran schuld war, mussten wir neue Dämpfer organisieren. Auto Halbig hat alles gegeben, aber die Adresse wo die Dämpfer hingeliefert werden sollten, wurde von keinem Lieferdienst akzeptiert. Nun hat sich unser Freund Thomas Strahm von storm72.ch bereiterklärt uns zwei Dämpfer persönlich nach Rumänien zu bringen. Vielen herzlichen Dank dafür. Eine Weiterfahrt ist somit erst morgen gegen 12 Uhr möglich. Gib alles Tom!
One Spirit: Tag 2 begann sehr vielversprechend, bis ca. 12:30 Uhr konnten wir nahtlos an gestern anknüpfen. Danach zeigte aber die SuperKarpata wieder ein anderes Gesicht. Wir kamen zwar vorwärts aber sehr aufwendig. Mit suchen, winden, und winden, irgendwelche Hindernisse bewältigen. Wirklich es brauchte uns alle! In drei SuperKkarpata haben wir auch den ersten Platten gehabt, ein Ventil abgerissen, Reifen ist aber noch heil geblieben. Auf einer schönen Alm, haben wir bei Sonnenschein und Windstille unser Nachtlager aufgebaut. Kurz danach fing es an zu winden, was etwas mühsam ist.
G Power: Gestern hatten wir schon recht viel Spaß im Korridor. Mit ein paar kleinen Problemen. Mit einer kaputten Seitenscheibe und einer Spurstange. Aber wir hatten Ersatzteile mit.
Spirit of Expedition: Am ersten Tag sind wir wie auch einige andere Teams sehr weit – fast bis zur Hälfte des Korridors – gekommen. Schon vor 18:00 Uhr haben wir auf einer schönen Lichtung unser Lager aufgeschlagen. Ruhe war uns nur kurz vergönnt, weil bald darauf Teamsaurer2 (wie schon mehrmals an diesem Tag) aufkreuzte. Nach einem Stündchen kamen dann auch noch die Red Ants hinzu und das Lagerfeuer war gut ausgelastet. Später am Abend fuhren dann noch United und die Bergschmide vorbei – nahmen jedoch nicht am Lagerfeuer Platz. Liegt doch ein Hotel vor uns im Korridor?
Dienstag: Bis zum frühen Nachmittag das gleiche Bild: fahren, fahren, fahren (ausgestiegen wird nur zur körperlichen Erleichterung). Doch dann kam’s doch noch anders: Der von uns auserkorene Weg war „etwas“ verwachsen (sicherlich seit Jahrzehnten nicht mehr befahren) und teilweise schlicht nicht mehr vorhanden – Motorsägen und Windeneisatz nicht zu knapp – Onkel verschwindet eine Stunde im Wald bis er eine brauchbare Route nach dem Aufstieg gefunden hat. Dann waren wir oben! Von nun an gings bergab – jedoch nur bis 300 m vor dem erlösenden Weg – dann „blockata totale“ – der Weg war schlicht über gut 50m ins Bachbett abgerutscht – no way. Somit alles retour. Jetzt haben wir genug vom Tag und wir schließen schon gegen 17:30 Uhr unser Tagwerk auf einer netten Alm mit neugierigen Kühen. Perfektes Wetter, ebensolche Aussicht – auch auf vorrüberziehende Teams wie Offroad Korridor und die Bergschmiede…
Südtirol: Das wissenswerteste des heutigen Tages ist jenes dass Christian sich heut morgen verwettet hat. Er glaubte, zu wissen dass wir die Bänke vor dem Tisch aufs Dach gegurtet hätten. Dem war aber nicht so und muss beim nächsten Bergen nackt winchen!
Spurlos: Wollten eine schmale Stelle umfahren, da dort der Schnorchel an Wurzeln angestanden wäre…und das ist dann bei der Umfahrung rausgekommen 🙂 (siehe Bild).
Am 1. Tag in ein total schlechten Weg investiert. Mussten von gestern auf heute auf 1270 m Seehöhe übernachten und dabei noch in der Kälte das Gelenk meines G’s ersetzen. Als es heute morgen weiterging, bemerkten wir, dass sich der ganze Aufwand nicht gelohnt hat und mussten wieder zurück. Dadurch viel zu viel Zeit verloren.
1. Tag lief anfangs super, bis wir uns dann an einem Berg verbissen und dann abbrechen mussten. Auf der Fahrt zurück ins Tal traten dann an der Vorderachse des Puchs Probleme auf. Wir fanden eine Halle mit Dach. Von dort aus suchten wir Ersatzteile für die Achse. Eine Mercedesgarage bestellte nun die Teile, die wir nun hoffentlich morgen Dienstag um 10:00 Uhr abholen können. In dieser Zeit zerlegten wir die Achse. Wir haben noch eine grosse Strecke vor uns. Nun hoffen wir, dass wir die Achse zügig wieder zusammenbringen. Wir geben nicht auf!
Platzhirsche: Gestern 6 Stunden in der Werkstatt verbracht, ein Stein hat uns den Tank am G aufgerissen, alles ausbauen, Tank geklebt, weiter geht’s. In Deutschland geht das nicht, aber hier in Rumänien, die machen das und der Tank ist wieder dicht.
outofcontrol.ch: Es geht uns gut, wir „rollen“. Eine Winde ist kaputt und eine Halbachse, die haben wir aber schon getauscht.
Das war der gestrige 1. Tag im Korridor. Das Wetter war bis zum späten Abend sommerlich, erst gegen 20 Uhr setzte ein heftiger Regen ein, der vielleicht eine halbe Stunde dauerte aber auch oft nur sehr lokal ist und nicht von allen Teams wahrgenommen wird, da diese sehr weit im Korridor verstreut sind.
globetrotter-Rodeo (Markus Weiss): Wir haben jetzt (20:32 Uhr) das Camp aufgebaut… Zündschloss spinnt… Was soll ma sagen, sch… Start, 3 km nach dem Start gleich mal einen aufgeschnittenen Reifen… Stefan ist nun mit Einheimischen auf der Suche nach einem Traktor… Let’s go demolition derby.
Südtirol (Daniel Kastl): Team Südtirol lässt vom 1. Renntag grüßen… Der Defender vom Team Südtirol kann dir mitteilen, dass wir die Südtiroltrophy gewonnen haben!! Die Altherren vom Suzuki müssen den Jungen die ganze Woche Getränke servieren!!! Ein Wurzelstock war ihr Verhängnis, sie bockten sich auf und brauchten unsere Hilfe!! 😉 Die Winde kam nicht zum Einsatz. Wir schaukelten ihn mit Genuss heraus!!! Foto gibts leider keines, da die Euphorie und der Stress zu gross waren! Diese Trophy war ein teaminternes Duell! Das Team das zuerst vom anderen Hilfe braucht muss dem anderen die ganze Woche die Getränke servieren!! Gruss Daniel
Erdferkel am Sechsrad: Kurzbericht: Ersten 100 km flott und ohne Probleme, danach in den ersten heftigeren Teil des Korridors gestiegen. Eine gute Auffahrt erwischt (gegen 16:30 Uhr), die dann aber eine „Sackgasse“ war. Einen nicht weit entfernten Weg genommen – wieder Sackgasse. Danach entschieden, durch ein Bachbett in Richtung Bergrücken zu wühlen.
Eigentlich recht brauchbar gegangen, gegen Ende aber immer schwieriger und ohne Einsatz der Winden nicht machbar. Während der Windenaktion Ende der Fahrzeit, somit im Hang stehen geblieben. Wir stehen jetzt ungefähr 500 Meter östlich von dem Punkt, den wir bei der ersten Auffahrt als Sackgasse gesehen haben und wo wir gegen 16:30 Uhr schon waren 😉
DAS ist SuperKarpata!
One Spirit: Der erste Tag war super! So weit sind wir wohl noch gar nie gefahren an einem Tag. Unsere Taktik war, möglichst vor allfälligen Staus zu fahren. Somit furen wir nach einem eher kurzen Planen der Route in den Korridor. Dicht gefolgt von den Spirit of Expedition. Wir fuhren plötzlich ein Umweg, weil ein Weg nicht auf allen Karten gleich eigezeichnet war. Und weg waren sie, die Vorjahressieger. Also nicht beirren lassen und weitermachen. Das Ziel war eine alte Ströhmungsfähre, die uns über einen Fluss bringen sollte. Wir waren das erste Team dort und die Crew der SK war auch eben erst angekommen. Aber leider gab es Probleme. Wir konnten, wie alle andern Teams, die Fähre nicht benutzen. Es gab irgendwelche Probleme und so wie es aussah stand die schon ein paar Tage still. Also Plan B, das war eine Brücke weiter Flussaufwärts. Danach fahren, fahren , fahren. Es lief einfach rund! Über lange Hügelzüge, über Karpaten Weiden (sind ja wohl dann eben nicht „Alpen“). Langsam verdichteten sich die Wolken, und abends gab es ganz wenig Regen. Das bewirkte das es viel weniger Staubte für das hintere Auto. Gar nicht so schlecht!
Abends um ca. 19:00 Uhr trafen wir wiederum auf die Crew, und vermutlich sind wir nach wie vor bei den vordersten Teams dabei, dass schließen wir aus ihren Reaktionen. Und selber haben wir ja auch ein sehr gutes Gefühl. Nun haben wir den Tag voll ausgenützt und sind um 19:55 Uhr stehengeblieben um zu Campen. Zu Essen gab es Bratwürste, Kartoffelpüree, Zwiebelsauce, Salat. Jetzt ist es gerade 0:01 Uhr und ausser einigen Grillen, dem Wind, und dem Fackeln des Feuers höre ich nichts…. Gute Nacht, wir alle hoffen auf einen ähnlich guten Tag morgen!
aktualisiert: 25. 5. 2017, 18:00 Uhr, Tagesberichte und Fotos hinzugefügt.
globetrotterrodeo.at unterwegs
globetrotterrodeo.at unterwegs
Südtirol unterwegs
Südtirol, Reservekanister
globetrotterrodeo.at, Pinzgauer Bergung
Offroad Korridor beim Relaxen
Offroad Team Bergschmiede: Fels im Weg









































































































































