Fast alle haben es ins Start-Camp geschafft
Team Hang Over kämpft mit einem überhitzenden Motor an einem Discovery 300. Kurz nach Halbturn haben sie schnell den Zylinderkopf heruntergeschraubt und die Kopfdichtung getauscht. Mittlerweile sind sie wieder auf der Strecke und werden gegen 2 oder 3 Uhr früh ins Camp gelangen…
Masters of Disaster wurden kurz durch einen verstopften Dieselfilter an den Straßenrand gezwungen, aber ein Ersatzfilter war schnell gefunden und getauscht.
Offroad Club Klausen kämpfen mit einem gröberen Motorschaden an Ihrem Pinzgauer, der sie in Ungarn ereilt hat. Ein durchgebrannter Kolben dürfte hier für die Zeitverzögerung bei der Anreise sorgen und auch da ist schon ein Ersatzkolben auf dem Weg und das geschleppte Fahrzeug wird im Camp einer gröberen Motorrevision unterzogen werden.
teamsaurer2 ereilten zwei schleichende Plattfüße bei den Pinzgauern.
Der schwerste Schaden, aber auch zum Glück ohne dramatischere Folgen, betrifft das Team Spirit of Expedition knapp 100 Kilometer vor dem Camp. Michi Waldls Defender – mit vollkommen neu aufgebauten Fahrwerk, Differentialen und Achsen – verendete in einer 25 Meter langen Bremsspur. Das hintere Differential hat seinen Simmering bzw. die Wirkung desselben verloren und das Öl das dieser im Gehäuse halten sollte, verteilte sich flugsartig und sicher im rumänischen Asphalt. Ohne „eine irgendwie merkbare Vorankündigung“, so Michi Waldl, blockierte die Hintersache und nur mit Mühe konnte das Fahreug schleudernd auf der Straße gehalten werden. Ein Ersatzdifferential ist bereits unterwegs. Dummerweise ist dabei auch noch das Kreuzgelenk der Kardwanwelle gerissen und die Welle schwer beschädigt. Ob der Defender auf allen Vieren wieder zum Laufen gebracht werden kann hängt ganz von den bereits auf dem Weg befindlichen Ersatzteilen ab.
Die Teams haben jetzt Ihre Zelte aufgeschlagen, nach einem köstlichen rumänischen Kesselgulasch die Schlafsäcke bezogen und ruhen sich den kurzen Rest der Nacht für die 1. Sonderprüfung morgen vormittg aus.


