Vuko is back

Das Reporterfahrzeug ist (nach einem Tag Ausfall) mit Besatzung wieder im Einsatz. Dank dem völlig selbstlosen und schmerzbefreiten Vuko, der das Gefährt steuert, konnten wir heute wieder in den Korridor einfahren. Davor liegen 5 Stunden in denen Vuko das Can-Am am Hänger nach Acs in Ungarn gebracht hat, dort wurde es in 6 Stunden komplett repariert und gecheckt und in weiteren 5 Stunden Fahrt wieder zurück hier zur Trophy gebracht.

An dieser Stelle auch großen Dank an Koardel und Marie in Acs, die sich um Vuko und das Can-Am gekümmert haben und Nick Penga und seine Frau die mir ein Dach über dem Kopf boten für die die Wartezeit und mich mit einer überwältigenden rumänischen Gastfreundschaft „nicht verhungern ließen“… 😉

Von gestern gibt es leider wenig zu berichten. Zu Mittag sind wir endlich wieder in den Korridor eingefahren und haben uns auf die Suche nach den Teams gemacht aber mit bescheidenem Erfolg. Der Natur der SuperKarpata Trophy entsprechend „find your own track“ sucht sich jedes Team seinen eigenen Weg. In dem riesigen Korridor treffen die Teilnehmer nicht oft aufeinander. Gemeinsam haben sie nur die Start- und Ziellinie zu überfahren. Dazwischen der riesige Korridor in dem sie sich frei bewegen können.

Vom Fahrerischen haben wir den schönsten Teil des Korridors bisher gesehen, schneebedeckte Bergflanken, Hochplateuwege mit Schafhirten und Pferden und einen herrlich schöner Tag. Strahlender Sonnenschein, Bilderbuchwolken, kein Tröpfen Regen.

Unterwegs angetroffen haben wir das „verwaiste“ Auto von den Dirt Devils, die sich jetzt da ja das zweite Fahrzeug von Ole ausgefallen ist, gemütlich durch den Korridor tuckern und die Aussicht genießen.

Auch gesehen haben wir die Sissies Reloaded, ebenso im Schongang, auch die Sonne genießend. Mittlerweile wissen wir, dass es in den ersten beiden Tagen an manchen Stellen im Korridor das gesamte Wetterprogramm gab, von Hagel, über Starkregen und Nebel, also für einige Teams keine einfachen Bedingungen.

Hoffentlich mehr erfahren wir heute Mittwoch, wenn wir die die Teams nach dem 4 Tage dauernden 1. Korridor im Zwischenziel nach Ihren Erlebnissen befragen können und auch die Ergebnisse erfahren.

Um die Wartezeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, hier ein paar Luftaufnahmen, die heute beim Überfliegen des Korridors entstanden sind.

Während ich diese Zeilen schreibe, haben wir wieder eine Doppelbeschäftigung. Das Can-Am hängt am Baum, die Vorderreifen sind ab und wir entlüften das Bremssystem, weil kein Druck auf der Bremse da ist. Hoffentlich ist da nicht mehr. Aber wir werden es auch ins Ziel von Korridor 1 schaffen… 😉

Aktualisiert wurden in der Zwischenzeit auch die „Post der Teilnehmer“.