Kommentare der Teams im Ziel der Trophy

Korridor 1 und 2 sind gefahren: Team Balu im Ziel

Die Teams sind im Ziel. Korridor 1 und 2 sind gefahren. Die Teams im Schnell-Interview, wie es ihnen bei der SuperKarpata Trophy 2013, Limited Edition, mit den zwei extralangen Korridoren ergangen ist.

Adrenalin
„Am Anfang war es extrem hart und schwer auch vom Gelände. Der Abschluß im Korridor 2 war der Oberhammer. Mit der Landschaft und dem Wetter, das hat gepasst und war genial. Wir haben das richtig genossen. Die lange Fahrzeit? Kein Problem, nächstes Jahr gerne wieder.
Defekte? Der Motor kränkelt schon länger, der Zylinderkopf hat einen Haarriss. Vorgestern im Korridor kam Michi Waldl von den Spirits vorbei, macht die Haube auf, reißt die ganze Abgasrückführung raus und sagt: ‚Das braucht man nicht‘. Und die Kiste ist wieder gegangen. Wir freuen uns schon auf die nächste Karpata.“

Argovia Power
„Es war eine spannende Reise, eine Herausforderung in verschiedensten Disziplinen. Wir waren dabei, wir haben alle drei Autos über die Ziellinie gebracht. Besonders beeindruckt hat uns die Hilfsbereitschaft auf der Strecke. Wenn wir einen Schaden hatten, hat jedes Team angehalten und uns gefragt, ob wir was brauchen und mit Teilen geholfen. Es geht ja hier immerhin um eine Rangordnung aber alle helfen. Es war ein besonderer Genuß, Natur pur. Egal welche Wetterverhältnisse und der Biss. Einfach zu sehen, wo sind meine Grenzen, wo sind die Grenzen des Teams. Man hat Ja gesagt zur SuperKarpata und jetzt zieht man’s auch durch. Es ist eine Herausforderung, weil man ist außerhalb der Komfortzone. Die Trophy ist eine Herausforderung, nachhaltig, super organisiert, das muss man erlebt haben.“

Balu
„Es ist mal wieder schön, dass es vorbei ist und man es hinter sich hat, so gut wie es war. Am ersten Tag haben wir fünfeinhalb Stunden gebraucht um einen Berg hochzufahren. Wir haben dann drei Bäume weggeräumt, dann wieder retour, weil es nicht weiterging. Einmal in einen Hohlweg rein, Seilwinde gerissen, Baumgurt gerissen, Stunden geschaufelt, um dann wieder am Ausgangspunkt anzukommen, da haben wir dann unser Lager aufgeschlagen. Die restlichen Tage waren sehr gut, da gings gut voran aber mit ein paar Korridor-Verletzungen. Das Wetter war schön, wir sind gute Strecken gefahren. Im Camp hatten wir Besuch von einem Schäfer mit seiner Herde, das war schon schön. Aber alles in allem war’s wieder toll, wir reden schon wieder vom nächsten Jahr.“

Bedrock
„Die SuperKarpata dieses Jahr war für uns ein echter Erfolg. Egal wo wir gelandet sind auf welchem Platz, wir sind heil im Ziel angekommen, haben wenige technische Defekte gehabt, haben viel Spaß unterwegs gehabt. Wir sind Wege gefahren, die mit Sicherheit die Top-Teams gefahren sind. Wir mussten zwar einige Male raus aus dem Korridor aber es war genial. Das Wetter hat mitgespielt, das war genial. Wir sind Wege gefahren, da hätten wir nie gedacht, dass so ein sch… Volvo da durchpasst. – Wir machen den Weg frei!
Es war anstrengend aber schön. Die extralange Trophy war nicht zu lang. Wir hatten wunderschöne Plätze zum Schlafen. Ein schönes Erlebnis: Wir stehen in einer Ortschaft um uns zu orientieren. Da kommt ein Vater mit seinem Sohn und bringt uns einen großen Teller mit frisch gebackenem Kuchen und ein Fläschchen Wein. Einfach so.
Da haben wir dem Junior noch ein Täschchen gegeben von unserem Sponsor und für Papa und Mama eine Tasse und weil wir ihnen etwas gegeben haben, sind die beiden eine halbe Stunde nochmals gekommen und haben uns einen Löwenzahnsirup und eine schöne selbstgemachte Tischdecke geschenkt. Die wollten uns nur was geben, hätten wir ihnen noch was gegeben, dann hätte das nie aufgehört. Das ist echt total Wahnsinn…
Nächstes Jahr wieder dabei? Da müssen wir mal gucken, was das Sparbuch sagt. Wenn es irgendwie machbar ist, dann werden wir wieder dabei sein. Das Team hat so super gepasst. Klar gibt es Spannungen, wenn 9 Leute die sonst über ganz Deutschland verteilt sind, für 14 Tage auf engem Raum zusammensitzen, aber am Abend am Lagerfeuer bei einem Bier, ist das alles schnell vergessen.“

Black Magic
„Die Karpata war super. Korridor anspurchsvoll, sehr anspruchsvoll. Vor allem der 2. Korridor im ersten Drittel. Unheimlich schöne Landschaften, gute Begegnungen gehabt mit Teams, wirklichen Team-Spirit gehabt. Riesige Erlebnisse mit der Bevölkerung gebracht, wo sie uns frische Fische ins Lager gebracht haben. In einem kleinen Laden an der Hauptstraße haben wir gefragt, ob wir Kaffee kriegen, weil es schon sehr spät war. Da hat der Besitzer gesagt, ihr könnt bei uns wohnen. Wir durften im Privathaus wohnen und auf der Terasse grillen. Das ist unglaublich. Wir haben gute Erfahrungen gemacht.“

Dirt Devils
„Wir sind erleichtert, glücklich, traurig, dass es vorbei ist. Korridor 1 versemmelt weil wir ja da den Kupplungsschaden hatten und einen ganzen Tag gestanden sind. Korridor 2 gut gelaufen mit nur 14 Kilometer aus dem Korridor. Da war teamsaurer 2 auch draußen, Spirit of Expedition war sogar mehr draußen, haben wir gehört. Landschaftlich war es wahrscheinlich am schönsten. Es war schon ein großer Traum.“

ERC Baumann
„Eigentlich ist es uns nicht schlecht gegangen, aber leider sind uns halt immer wieder die Autos ausgefallen. Zuerst die hintere, dann die vordere Kardanwelle beim Jeep Cherokee. Vom Gelände her hätten wir es eigentlich meistern können, aber unsere Seilwinde hat dann den Geist aufgegeben. Wir sind zum ersten Mal dabei und stolz, dass wir im Ziel sind. Die SuperKarpata war für uns ein tolles Erlebnis auch weil es unsere Hochzeitsreise war.“

Greenhorn
„Wir sind recht zufrieden, weil das Ziel erreicht wurde. Es war unsere Priorität ins Ziel zu kommen, ganz egal welche Platzierung wir erreichen. Wir sind frohen Mutes, dass wir gar nicht so schlecht abgeschnitten haben. Leider haben wir durch den Verlust der vorderen Sperre beim BMW X3 Strafkilometer in Kauf nehmen müssen. Das hätten wir etwas besser zusammengebracht, wenn das nicht passiert wäre.
Wir sind um sehr viele Erfahrungen reicher, da es ja unsere erste SuperKarpata Trophy war, die wir durchgefahren sind. Die Stimmung im Team war super, auch wenn wir sehr viel winchen mussten. Das Differential werden wir auf jeden Fall verbessern, da haben wir schon eine Idee. Mit dem X3 sind wir sehr zufrieden, er ist sehr wendig, fährt viel leichter als unser Iveco Massif über Steine im Bachbett, wo wir beim Massif schon winchen mussten.
Die erste SuperKarpata Trophy durchgefahren, der Eindruck? Es ist ein sehr schönes und reizvolles Land. Es ist eine Herausforderung mit dem BMW X3 etwas zu machen, was noch niemand gemacht hat: den BMW aufzubauen, was noch niemand gemacht und uns jeder gesagt hat, das wird nicht funktionieren. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und sind sicher wieder dabei.“

Jeep Team
„Wir haben sehr viel erlebt, vor allem im 1. Korridor. Wir konnten uns dann im 2. Korridor den Red Ants Maroda anschließen, hatten dann ein Problem, haben die Achse aufgemacht, da ist vom Differential ein Bolzen reingerutscht, den konnten wir schnell reparieren. Mit der Benzinpumpe hatten wir auch Probleme, die haben wir umgepolt, dass sie rückwärts läuft.
Dann haben wir den Red Ants Maroda gesagt, sie sollen ohne uns weiterfahren, wir wollen sie nicht aufhalten, wir müssen raus aus dem Korridor eine Werkstätte suchen, wo wir die Pumpe reparieren können. Das haben wir gemacht. Dann wieder zurück zu den Red Ants Maroda, konnten sie per Telefon nicht erreichen, da sind wir einfach in den Korridor rein und fahren 200 Meter. Auf einmal stehen sie vor uns, so gut kann man das gar nicht abmachen.
Rumänien ist eine super Gegend, ein super Land. Alle Leute sind freundlich, man kann sich mit Händen und Füssen verständigen. Die Leute wollen Dir einfach helfen. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei. Den Schlafwandler nehmen wir nicht mehr mit.“

Korridor-Express
„Es ist mal wieder wunderbar, hier in Rumänien sein zu dürfen. Es ist ganz wunderbar mit dieser inzwischen sehr großen SuperKarpata Trophy-Familie einmal im Jahr zusammen sein zu dürfen. Es ist eine herrliche Stimmung hier. Es sind Leute, die alle das Gleiche wollen, das Gleiche denken, das Gleiche einmal im Jahr erleben wollen. Allein das ist herrlich. Und dem Georg, dem Veranstalter, muss man gratulieren, daß er 10 Jahre diese Veranstaltung so herrlich aufgebaut hat und das diese Veranstaltung so da steht wie sie da steht. Also grundsätzlich mal Danke an den Veranstalter.
Uns ist es wunderbar gegangen im 2. Korridor, der Rückstand vom 1. Korridor war leider nicht mehr aufholbar. Aber das ist Schicksal, es ist eine sportliche Veranstaltung, einmal ist der Eine vorne, einmal der Andere.“

Letzte Hilfe
„Uns geht es sehr, sehr gut. Uns ist es im 2. Korridor ausgesprochen gut gegangen. Wir haben einen Riesenspaß immer wieder den guten Mitbewerb getroffen somit waren wir der Meinung, daß wir auch recht gut sind. Den 2. Tag im Korridor haben wir ‚verschnitten‘, da haben wir viel Holz gemacht. Wir haben einen Kammweg gesucht, den haben wir leider Gottes den ganzen Tag nur zwei Kilometer befahren können, dann haben wir abgebrochen und da wir diesen Tag verloren haben, mussten wir auch raus aus dem Korridor und sind ins Ziel gefahren.
Wir hatten ein schönes Erlebnis: Wir haben bei einem Holzsäger mit seinen zwei Söhnen übernachtet weil es geregnet hat und ohne Allrad wir nicht mehr weiterkonnten, der hat uns eingeladen bei ihm zu schlafen, hat uns Käse geschenkt und wir durften in seinem Schlafzimmer übernachten und wir wurden behandelt wie Könige. Und das Erstaunlichste war, als wir hier weggefahren sind hat er uns nach unseren Facebook-Daten gefragt, was unglaublich war. Kein Strom, kein fließendes Wasser in seinem Haus aber er wollte unsere Facebook-Daten.
Zur SuperKarpata Trophy: 1. Korridor zu waldlastig, 2. Korridor viel schöner, viel interessanter und sehr, sehr schön über die Almen und frei auf Sicht navigierbar. Crew und Organisation top, also echt toll!“

Lost Boyz – Evolution
„Es geht uns super. Nachdem wir im 1. Korridor ja eine Zeitüberschreitung hatten sind wir aus dem 2. Korridor drei Tage nicht rausgefahren. Die Autos haben gehalten. Das Schlimmste: Die Hecktür bringe ich seit zwei Tagen nicht mehr auf, das Kochen passiert daher über die Fahrertür nach hinten. Wir haben eine Zeit lang Fährtensucher gespielt, um die Wege zu finden. Unser Navigator hat klassisch auf der Asphaltstraße die Orientierung verloren. Der hat nimmer gewusst, wo er hin muß. Wir hatten einen Riesenspaß, es waren super Tage. Wir hatten am Abend im Lager Besuch von rund 200 Schafen. Die Hunde sind um unser Zelt gelegen, das war sehr schön. Das Blöde ist: Jetzt müssen wir wieder ein Jahr warten.“

Mastalier
„Eigentlich haben wir uns voll verkoffert auf dem Berg gleich nach dem Start in den 2. Korridor. Da sind ja alle oben gestanden. Eigentlich haben wir uns wacker geschlagen, zwei von uns waren schon einmal dabei, für die anderen zwei ist die SuperKarpata Trophy das erste Mal. Wir haben die Autos fertig gemacht aber nicht gewusst was sie können und haben die Autos hier ausgetestet. Darum war der 1. Korridor für uns super. Leider sind uns halt die Bremsen rechts hinten eingegangen, dann sind die Sperren ab und zu nicht gegangen, wegen der elektronischen Regelung, aber da hat uns der Ruedi von Nici un pic normal in Cap geholfen, das Steuergerät auszulesen und die Fehler zu löschen, dann ging’s wieder (Danke, Ruedi!). Dann ging’s weiter, wir sind mit Black Magic gefahren und da kamen wir zu den zwei Bäumen, da sagten alle im Team, da kommen wir zwischen durch, das geht sich aus, dann sind wir durch haben alle auf den rechten Spiegel geschaut und ‚Krach‘ der linke Spiegel war weg. Dann sind wir auf diesem Berg oben nicht weitergekommen, also alles wieder zurück, und? Ja, die gleichen beiden Bäume und der rechte Spiegel war auch weg.“

Nici un pic normal in Cap
„Es war super schön. Ein Riesenerfolg für uns. Wir hatten nur gute Tage, nur Spaß, nur Freude, kein Stress. Wenn es mal was gab, dann konnten wir das problemlos im Team lösen. Ganz eine tolle Sache, wir haben soviel gelacht, trotz Regen. Jeden Abend hatten wir Freude an einer anderen Geschichte. Wir haben ein Team das hat super funktioniert.
Wir haben viel Erfahrug gesammelt und gelernt, wir können einiges besser machen. Unser Problem war: Wie weit kommen wir im Korridor, den Korridor zu lesen? Die Einschätzung der Zeit, die wir dafür brauchen, das war schwierig. Wir waren auch auf dem höchsten Berg wo es keinen Weg mehr gab. Einen kleinen Unfall haben wir gehabt, da haben wir den schwarzen Defender umgeschmissen. Das gehört dazu. Bei der Fahrt über die Ziellinie haben wir uns aufgefächert und sind zu dritt gemeinsam ins Ziel gefahren. Wir sprechen jetzt schon über das nächste Jahr und sind sicher dabei.“

OTA
„An und für sich ist es super gelaufen. Aber wir haben so gewisse Anfängerfehler gemacht: Aber im Korridor 1 haben wir viel zu viel Zeit beim Weg suchen liegen gelassen, weil der Ehrgeiz größer als die Vernunft war. In der 2. Etappe haben wir dann auch weniger technische Ausfälle gehabt und es ist auch gut gegangen. Dann haben wir die übrigen Restln vom Team Weinexpress aufgegabelt. Wir hatten schöne Campplätze und es war sehr lustig bis ins Ziel. Auf einer Almhütte haben wir einen Käse gekauft, der Laib hatte gute 3 Kilogramm. Die Menschen hier? Wenn man die Leute grüßt und ihnen damit zeigt, dass man sie und ihr Land auch wahrnimmt, dann grüßen sie immer zurück, da hat man viele nette auch nonverbale Begegnungen.
Bei der nächsten Karpata sind wir wieder dabei. Seit dem ersten Tag hier schreiben wir uns alles auf, was es für das nächste Mal zu verbessern gibt und ich möchte meine Eltern grüßen (Stefan).“

Red Ants Maroda
„Uns ist es eigentlich gut gegangen, das heißt, das wir schon vor dem Start schon einen Getriebeschaden hatten und da haben uns die Jungs von kfz-windisch.at geholfen, in dem sie uns ihr Reservegetriebe für die ganze Veranstaltung geborgt haben. Sonst mussten wir einmal den komplett vollen Tank ausbauen, weil sich ein Ast zwischen Bodenplatte und Tank geschoben hat und dort die Benzinzufuhr abgedrückt und damit lahmgelegt hat, aber das konnten wir reparieren.
Wir haben uns ja umgetauft auf: Pfarrer Sibris Reise-Express. Weil, wir haben ja die ganzen anderen Schäfchen wie Remo und Urs mitgenommen, die Verblieben vom Jeep-Team.
Der 1. Korridor war spannend, sehr anspruchsvoll, fahrerisch schönes Offroad-Fahren. Der 2. Korridor im Schlußteil war landschaftlich sehr schön. Das Fahren auf der Hochebene, das Hinwegschauen über die Flächen einfach schön und natürlich besser als wenn Du nur Bäume, Bäume, Bäume siehst.
Die Trophy war super interessant, alle miteinander waren wir richtig gut. Mit all unseren Schäfchen waren wir ein großes Team mit sieben Autos.“

Romaniacs
„Es ist uns heute super gegangen. Punkt 8 in der Früh sind wir losgefahren, weil wir nicht wussten, ob uns die Zeit reicht. Wir haben zweimal die Spurstangen so verbogen, einmal im 1. und im 2. Korridor, dass die Räder in die entgegengesetzte Richtung gezeigt haben. Dann mussten wir das Differential zerlegen, da haben uns die Dirt Devils geholfen den Stummel der Steckachse aus dem Diff zu bekommen.
Ich bin zum ersten Mal bei der SuperKarpata dabei und es ist geil. Ich fahre viele Trophies aber das ist jetzt ganz was anderes. Aber, dass Du hier um 20 Uhr Dein Lager aufschlägst und dass Du da alles selbst mithaben musst, das ist mir neu. Im Team haben wir uns total schnell eingespielt, wir haben uns ja vorher zum Teil ja überhaupt nicht gekannt. Aber es hat einen Riesenspaß gemacht und wir haben alle Autos im Ziel.“

Spirit of Expedition
„Es geht uns gut, wir sind im Ziel gut angekommen, wir haben die Autos nicht ins Ziel geschleppt sondern sind schön gefahren. Gestern haben wir noch einen Reifen zerstört. Wolfgangs brandneue Nissan-Lichtmaschine zerstört. Wir haben tolle Lager gehabt, tolle Aussicht, schönes Frühstück. Gerade im Korridor 2 sind wir durch traumhafte Landschaft gefahren. Jedes Lager wurde immer schöner, da glaubst besser geht’s nicht mehr, dann kommst um eine Ecke und es ist noch schöner. Eine traumhafte Strecke. Das war ohne Zeitdruck durch eine super Landschaft fahren. Wir haben Baby-Pferde, Baby-Schweinderl und Schafherden gesehen, einfach schön. Das war Offroad-Wandern.“

teamsaurer 2:
„Wir haben die Trophy großartig gefunden. Wir sind sehr optimistisch, dass es uns sehr gut gelungen ist. Von der Veranstaltung her war es super. Der 1. Korridor war ein Traum, der 2. Korridor nicht so super. Gute Strecken finden ist schwierig. Die Navigation war wie immer perfekt. Nachdem wir im 1. Korridor geführt haben, genießen wir die Hochachtung der Teams, die uns entgegenschlägt, alle Teams haben uns Platz gemacht und uns nicht aufgehalten mit unseren „älteren und gebrechlichen Autos“…
Allen Teams gebührt ein Fairness-Punkt, denn auch Teams wie Spirit of Expedition oder Korridor Express, die ja in direkter Konkurrenz zu uns stehen, haben uns nicht aufgehalten und gesehen, dass wir schneller sind und uns sofort durchgelassen.
Aber wir haben uns auch im 2. Korridor auf einem Berg totgelaufen und keinen Weg gefunden. Da merkt man, dann auch die Extra-Länge dieser SuperKarpata Trophy. Das hinterlässt schon Spuren, da waren wir schon nicht mehr so motiviert und die Stimmung im Keller und man ist gereizt. Da investiert man Stunde um Stunde um einen Weg zu finden und es geht einfach nichts weiter, da merkt man dann schon, das es lange dauert: Auch wenn man die Trophy zum Spaß fährt, es ist dann unkomfortabel, es geht nichts, oft ist man nass, lang konzentriert, es ist kalt, und nicht mehr so motiviert. Das hinterlässt Spuren und zeichnet einen.“

United
„Wir haben versucht, die Fehler aus dem vergangenen Jahr nicht mehr zu machen und wir haben das Ziel gehabt: auf vier angetriebenen Achsen ins Ziel zu fahren. Das ist uns gelungen. Gott sei Dank, nur eine Sperre ist ausgefallen. Das war eigentlich das Wichtigste: die Insassen als Ganzes durch die Karpata Trophy zu bringen.
Die Fahrtage haben wir schön gestaltet, wir sind lange (von 8 bis 20 Uhr) durchgefahren und die Fahrtage hätten sogar mehr sein können. Man hat es sich schön einteilen können, auch die Kraftreserven, wenn man 10 bis 12 Stunden unterwegs ist. Das war viel besser als die 14 Stunden Fahrzeit bei der vorjährigen Trophy. Das war zu heftig, wenn man sich da reinlässt, 14 Stunden am Tag zu fahren, dann bist am nächsten Tag erledigt.
Wir haben versucht den selben Fehler im 2. Korridor nicht zu machen, dass wir uns Zeitreserven aufsparen, weil wir dachten der Korridor ist am Ende genau so schwierig wie der 1. Korridor. Aber ‚leider‘ war der dann leichter, und dann haben wir nur 26 Stunden Zeit gebraucht und hätten eigentlich 34 Stunden Zeit gehabt. Das waren die 8 Stunden, die uns am Anfang gefehlt haben, aber nachher bist immer g’scheiter.
Ein schönes Erlebnis hatten wir noch: Bei einer Winch-Aktion ist eine Bärenfamilie über die Straße gelaufen, ca. 70 Meter von uns entfernt. Das hat man auch nicht alle Tage. Das war wirklich schön und eindrucksvoll. Die Bärenkinder haben geschaut wo die Mutter ist. Das letzte Camp vor der Ziellinie auf der Hochebene war auch wunderschön, wie auch die zweite Hälfte von 2. Korridor. Unser Team hat sehr gut funktioniert, die Navigation war noch besser als im letzten Jahr, das hat der Alexander super hingekriegt.“

Wolfpack
„Die SuperKarpata war schwer und schön. Wir kennen uns schon seit 25 Jahren im Team. Wir fahren schon seit vier Jahren 4×4 und es war eine richtige Herausforderung, ob wir den Korridor schaffen und ins Ziel kommen. Wir haben Tage gehabt, da sind wir sechs Stunden den Berg hoch, dann drei Stunden wieder runter und haben dabei keinen Kilometer gemacht, aber wir haben jeden Tag Spaß gehabt. Versucht man oder sucht man weiter, das war für uns die Frage. Wir haben viel gelernt, haben viel zu viele Sachen mit, das machen wir nächstes Mal anders.“

Aktualisiert: 2. Juni 2013, 18:52 Uhr