Der Eitransport

Am „seidenen Faden“, fast wäre die Schnur gerissen

Die Teilnehmer sind alle wohlbehalten hier im Mittelziel angekommen. Nach drei Fahrtagen im Korridor 1 werden kleinere und größere Blessuren an den Fahrzeugen geheilt. Natürlich wartet auch hier noch eine Sonderprüfung in Form einer Geschicklichkeitsaufgabe.

Zwei Fahrzeuge werden Heck an Heck zueinander gestellt und mit einer Schnur mit zwei Gummischnurenden verbunden. In der Mitte ist ein rohes Hühnerei aufgehängt. Die Teams müssen dieses Ei über einen Parcour, Kurven, Böschungen und wieder Kurven unzerbrochen zurückbringen.

Keine unbedingt leichte Aufgabe. Gilt es doch gleichmässig zu fahren, der Vordermann nach vorne und das hintere Fahrzeug im Rückwärtsgang hinten nach, aber so, dass die eineinhalb Meter lange Schnur nicht zu sehr durchhängt und das Ei am Boden schleifend dabei zu Bruch geht oder die Schnur zu sehr gespannt weil die Distanz zwischen den Autos zu groß wird und die Schnur reisst.

Geschafft haben es alle bis auf Spirit of Expedition, One Spirit, Getoya und Sechsrad Pinzgauer Competition. Alle anderen Teams haben diese Aufgabe nach der doch anstrengenden Korridorfahrt mit Bravour gelöst und bekommen dafür eine Zeitgutschrift, die es ihnen erlaubt, 2 Stunden länger im Korridor zu fahren.

Jetzt heißt es „gespanntes Warten“. Die Blackboxen von den Autos wurden abmontiert und die gefahrenen Tracks und GPS-Daten werden ausgewertet. Heute abend, nach dem Abendessen erfahren die Teams an welcher Position sie sich wiederfinden.

Sobald wir die Ergebnisliste haben, posten wir sie auf unserer Website.