Post von den Teilnehmern

Die Nicis unterwegs im Korridor 1.

Auf dieser Seite bringen wir die Berichte der Teams, die sie uns aus dem Korridor übermitteln. Vernünftige Daten- oder GSM-Verbindungen sind hier in den Karpaten oft spärlich. Sobald wir oder die Teams guten Internetzugang haben ergänzen und erweitern wir diese Seite.

14. Oktober 2016, 22 Uhr

Nici un Pic Normal in Cap I+II:  Wir werden uns vorsichtig entlang am Korridor bewegen, haben Getriebeprobleme.

United: Wir haben gestern wieder fest herumgewerkelt, weil uns beim Winchen die Zeit ausgegangen ist, da wir irrsinnig lang – 4 Stunden – gewartet haben. Da hat’s vor uns noch zwei Teams zerlegt u. a. teamsaurer2. Gestern haben wir geschaut, dass wir noch im Korridor bleiben. Das haben wir gemacht, Fahren, Fahren, Fahren… Jetzt müssen wir wahrscheinlich ein bisschen „abzweigen“, weil der ganze Korridor wird sich nicht mehr ausgehen. Defekte? Ein Stoßdämpfer ist abgebrochen, jetzt haben wir nur noch drei.

One Spirit: Es geht uns bestens. Keine Pannen; zwei, drei kleine Blechdellen aber das gehört dazu bei der SuperKarpata. Super sauber navigiert. Fast nicht verfahren, wir mussten nur einmal zurückfahren. Start war in der Früh um viertel nach Acht, schönes Lager am Bach, tip top, großes Lagerfeuer, schön. Die Spirits of Expedition haben wir gestern getroffen, mehrmals. Wir haben uns ein „Duell“ geliefert. Einmal waren sie vorne, dann wieder wir, das hat sich immer so abgewechselt. Meistens haben wir für sie den Weg gefunden, dann haben wir sie wieder vor gelassen und auf einmal waren sie wieder hinter uns. Heute morgen konnten wir wieder in ihren Spuren fahren, jetzt sind wir wieder egalisiert.

Unlimited (Dieter): Tag 1: Nach langer Planung sind wir als letztes Team vom Hotel weg und sehr gut voran gekommen. Nach ca. 4 Stunden haben wir Getoya getroffen, die mit Navigieren beschäftigt waren. Nach weiteren 15 Minuten stießen wir auf United, teamsaurer2, wacky Wolves und Offroad Korridor, die alle an einem Steilhang standen. Hier ging es so gut wie nicht weiter und nach ca. 30 Minuten haben wir dann gedreht und sind Getoya gefolgt.

Die nächsten 3 Stunden wurde viel gewincht und gearbeitet, jedoch leider ohne zählbaren Erfolg. An einer Jagdhütte mit großem Vordach haben wir dann unser Nachtlager aufgebaut. Bei einem der Autos hatten wir noch ein Kupplungsproblem und haben dann schnell den defekten Nehmerzylinder gewechselt. Die Nacht haben wir schön und trocken verbraucht.

Tag 2: Um ca. 7 Uhr haben wir im Dunkeln den Einstieg in einen kleinen Weg gesucht und dann endlich auch gefunden. Bei einem weiteren Aufstieg machte uns ein Traktorfahrer darauf aufmerksam, dass dieser Weg nicht weiterführen würde. In diesem Moment fuhr United um die Ecke. Auf den Kommentar, das der Web oben nicht befahrbar sei, meinte der Kollege Röhsler „Der Weg ist vielleicht für ihn nicht befahrbar“ 😉 Gemeinsam sind wir dann hochgefahren und haben die wacky Wolves getroffen und teamsaurer2, beide hatten technische Probleme. Nach kurzem Scouten mussten wir leider feststellen – hier geht es für uns alle nicht weiter. Wieder unten angekommen, sind wir dann einen steilen Rückweg hinauf, bei dem einer der Defender an einem Hohlweg die Böschung streifte… Dabei wurde der vordere Kotflügel zerstört. Kurz gerichtet und weiter ging es – hinter uns United. Weiter ging es gen Süden…

Tag 3: Auf Höhe der unteren Insel haben uns in den Bergen total verfranst und sind dann mit Mühe und Not über kleine Pfade wieder ins Tal gelangt. Autos gegen seitliches Abrutschen sichern, Waffle boards einsetzen, alles sehr aufwändig. Im Tal angekommen, ging es weiter durch kleine Dörfer… Plötzlich, kurz unaufmerksam streift einer der Autos einen Strommast… Glück im Unglück, nur eine zerstörte Felge und ein geplatzter Reifen… 20 Minuten später und weiter geht’s zur nächsten Tankstelle tanken, Kaffee trinken und weiter flott bis zur Furt. Auf einer schönen Wiese haben wir nun unser Nachtlager aufgeschlagen und sitzen hier gemütlich am Feuer und hoffen morgen auf ein gutes Durchkommen ins Ziel.


13. Oktober 2016, 23 Uhr

Spirit of Expedition (Michael Pober): Gestern (der 1. Tag im Korridor 2) war etwas durchwachsen. Wir haben One Spirit getroffen, oben am Hang, dann noch wacky Wolves getroffen, zurückgefahren, dann den Überstieg geschafft, dann noch die Bergschmiede getroffen wie sie die Steckachse geknackt haben. Das haben die aber glaube ich in der Nacht repartiert.

Wir haben die Hälfte des Korridors hinter uns, heute sind wir viel gefahren mit One Spirit, wir glauben da unten ist sonst niemand.

Getoya (Lorenz): Am 1. Tag in einen total schlechten Weg investiert. Mussten von gestern auf heute auf 1270 Höhenmeter übernachten und dabei noch in der Kälte das Gelenk meines G’s ersetzen. Als es heute morgen weiterging, bemerkten wir dass sich der ganze Aufwand nicht gelohnt hat und mussten wieder zurück. Dadurch viel zu viel Zeit verloren.

wacky Wolves (in der Werkstatt getroffen): Beide Amaroks beleidigt. Wir haben beim Auto von Max die Antriebswelle (links vorne) verloren und bei meinem einen Radschrauben links hinten abgerissen. Jetzt sind die Jungs von der Werkstatt hier in die Umgebung ausgeschwirrt und haben 10 Schrauben gebracht aber leider war noch keine passende dabei.

Wie war der 1. Tag im Korridor bei Euch? Grundsätzlich ist es ganz gut gelaufen, wir waren den ganzen Tag im Korridor aber jetzt durch das technische Problem und ohne Allrad mussten wir raus. Aber wir haben eine Antriebswelle dabei, leider keine Radschrauben. Wir haben einen Fehler gemacht. An dem steilen Anstieg haben wir unser Nachtlager gemacht und wollten da in der Früh hoch. Da es aber die ganze Nacht geregnet hat, war der Hang am Morgen umso schwieriger. Dann haben wir die Getoya getroffen, die sind den Hang am Abend rauf und hatten auch einen Antriebswellenbruch. Dann wollten wir heute den Hang hoch und es ging nicht. Dann waren wir am Zusammenpacken und dann kam teamsaurer2 und fuhr den Hang hoch so wie United. Dass wir da nicht hochgekommen sind, das war klar, weil ohne Allrad geht da nichts.

Offroad Team Bergschmiede
(an einer sehr engen Stelle im Korridor): Moment geht es uns nicht so gut, wir finden nichts. Die letzte Nacht im Korridor war Hardcore. Bei uns ist eine Steckachse gebrochen an einer ganz blöden Stelle, das Auto vorne und seitlich anhängen, das es nicht davonrutscht. Das ist aber nicht das Einzige, was uns passiert ist. Das Kreuzgelenk ist uns auch eine Stunde vorher gebrochen. Das haben wir mit der Autobatterie geschweisst. In der Früh haben wir die Spirits of Expedition getroffen und hier hat ein Bauer sie durchsausen gesehen. Sie müssen da gewesen sein, wir finden aber den Austieg hier nicht. Wir haben gestern sechs Stunden geschraubt. Aber bis jetzt sind wir noch nicht aus dem Korridor draussen gewesen.

One spirit: Übernachtet in ziemlicher Höhe, auf 1400 Meter, sehr kalte Nacht, Temperaturen um die Nullgrenze, es hat die Nacht durchgeregnet mit Schneeregen. Sicht 20 bis 50 Meter. An uns sind Offroad Team Bergschmiede, Nicis und Spirit of Expedition vorbeigezogen.


12. Oktober 2016, 23 Uhr

Heute vormittag erfolgte der Start in den Korridor 2. Das Wetter am Start war bewölkt, bei 4 Grad, einige Stunden später hat stärkerer Regen eingesetzt, der die Teams den ganzen Tag im Korridor begleitet hat.

teamsaurer2: Bei einem steilen Bergstück hat teamsaurer2 beide Pinzgauer beschädigt. Es ist niemand verletzt worden. Team United, die an der selben Stelle den Berg passierten haben Richard Koza zur nächsten Tankstelle mitgenommen um Öl für einen geplatzten Automatikgetriebeöltank zubesorgen. Die Mannschaft um Gregor Schiller ist am Reparieren.

One Spirit: Die Schweizer haben ja im ersten Korridor einen Überschlag gehabt, bei dem die Windschutzscheibe in Brüche ging. Im Mittelziel haben sie eine neue Scheibe für den Patrol bekommen. Jetzt haben sie wieder klare Sicht nach vorne und trockene Füße. Im Korridor 2 haben sie heute das zweite Fahrzeug gegen einen Baum „gelehnt“, dabei wurde aber nur die Tür stark eingedrückt. Jetzt wird ausgebeult, damit das Fenster wieder auf- und zugeht.

Sechsrad Pinzgauer Competition: Die Manschaft um Karl Hudribusch hat uns Fotos vom Camp und Abendessen (im Album am Seitenende) geschickt und schreiben: „Liebe Grüsse von der Alm beim Campen 0 Grad, Regen/Schneefall leiwaund !!!!!! aus der Küche: Wildschweinschnitzel mit Nudeln & Saft! Dann hausgemachter Apfelstrudel ????.

Ruedi Ringger von den Nicis schickt uns auch viele Bilder und schreibt: „Viel action heute nass und rutschig… berg hoch ok geht weiter, berg hoch…ok umdrehen…aber Fondue am abend rettet alles…“

Offroad Team Bergschmiede: neue Bilder

Wacky Wolves: Heute lief es sehr gut bis wir an eine Stau vor eine Steilauffahrt kamen. Die Offroad Korridor und die Nicis warteten bis der Hang frei war. Hinter uns kamen die teamsaurer2 und wurden sauer. Dann kamen noch die Getoya die aber nicht warteten und einen Umweg gefahren sind. An unserem Nachtlager trafen wir die Getoyas wieder. Wir lassen sie mal den Weg für uns morgen ebnen. 😉 Wetter habt ihr uns kein gutes organisiert.“


10. Oktober 2015, 22 Uhr: 

Nicis: Wir konnten die gebrochene Achskugel an der Vorderachse schweissen und sind wieder unterwegs.

Unlimited: Wir waren gestern die ganze Zeit im Korridor. Erst heute mussten wir ein ganz kleines Stück rausfahren. Es ist alles ok, wir haben keine Schäden an den Autos. Einmal wären wir fast umgekippt, aber zum Glück nicht. Schnee haben wir bis jetzt noch nicht gehabt, nur ein bisschen Raureif. Wir haben bis jetzt noch nicht einmal gewincht. Wir dachten das es kälter ist. Es ist schon frisch aber es geht.

Offroad Team Bergschmiede: Sigi mit Matti im Auto: Eigentlich geht es uns gut. Wir haben das gar nicht erwartet, das es so spannend ist, das so bärige Wege hergehen und soviel richtiges Offroad dabei ist. Ein paar Pannen haben wir dabei gehabt, was eigentlich bärig ist, Reifenwechseln. So wie man es im SuperKarpata-Film sieht. Alles bei schönem Wetter. Geschlafen haben wir auch gut. In der Früh haben wir einen kleinen Patzer gehabt, da ist unser GPS nicht gegangen, da sind wir nervös geworden und gefahren, da haben wir vielleicht eine Stunde einen Umweg gemacht. Reifen haben wir drei gebraucht aber nicht kaputt, einfach nur von der Felge gedrückt, da habe ich zuviel ins Navi reingeschaut. Aber das richten wir heute abend wieder, wir haben alles dabei. Antriebsmanschetten beim Hilux haben wir getauscht, die haben uns ein paar Äste zerstört. Navigation? Der Navigator passt. Da haben wir Hochs und Tiefs. Manchmal knapp vorm Verzweifeln, dann wieder bärig. Da denkst des gibts net, dass da noch ein Weg ist. Gestern waren wir da oben bei einer Insel wo eh alles so eng ist und er sagt: Fahr da hinten, da ist ein Weg. Da waren ein paar Stauden und er sagt dahinter ist ein Weg und tatsächlich war da ein Weg.

10. Oktober 2015, 11 Uhr: 

One spirit: „Wir hatten einen Unfall. Auto auf dem Dach im Graben. Zauberer Chrig konnte es wieder flott machen. Motor hat Öl gesaugt, Dach und Seite eingedrückt. 1 Stunde später fuhren wir wieder. Wir brauchen eine neue Windschutzscheibe für den Nissan Patrol.“

wacky Wolves: „Es geht uns gut. Wir haben keine Defekte. Wir sind relativ weit hinten, sind jetzt aus dem Korridor raus und ein ziemliches Stück draußen gefahren, damit wir das Schwierigste hinter uns lassen und im leichter fahrbaren Gelände Kilometer machen. Aber wir sind guter Dinge.“

Getoya: Guten Morgen aus Rumänien: Link

Nici un Pic Normal in Cap I+II: Wir stehen mit gebrochener Achskugel im Wald… Wir reparieren…

aktualisiert: 15. 10. 2016, 10:00 Uhr, Tagesbericht vom Freitag und Fotos hinzugefügt.