Die Teams im Interview nach der Zieldurchfahrt
„Die 1. Etappe war eigentlich super, wir haben einen guten Start gehabt, sind super in den Korridor gekommen, die erste Nacht kalt und windig, dort geschlafen wo keine Bäume und nichts waren. Am nächsten Tag haben wir uns trotz Ketten immer wieder ins Nichts gekämpft.
Die 2. Etappe war schwieriger, immer wieder ins Nichts. Beim Puch G haben wir dann auch noch die beiden Kreuzgelenke an der Vorderachse abgerissen und gleich drauf das Differential an der Hinterachse. Vielleicht waren die Schneeketten schuld. Dann haben wir 6 Stunden repariert, Antriebswellen haben wir mit und haben das Differential von vorne nach hinten verbaut, das hat zum Glück gepasst. Es hat zwar beim vorderen Differential auch schon ein Zahn gefehlt, aber das machte nichts.
Aufgrund dieser Schäden haben wir dann auch den Korridor verlassen und in einer Pension übernachtet. Wir wollten nochmals in den Korridor, sind aber gar nicht mehr reingekommen. 2WD geht bei der SuperKarpata Trophy natürlich nicht.“
Superkarpate wieder einmal? Ja, es hat uns so beeindruckt, die einfachen Bauern auf den Bergen. Da konnten wir nicht einmal unser Werkzeug herschenken, weil weit und breit kein Schrauben war, wo der Bauer das benutzen hätte können.
Es war eine klasse Veranstaltung, jedes Jahr geht es sich finanziell nicht aus, aber alle zwei Jahre, das könnte sich ausgehen.
Es war so weich und so naß, da brauchen wir Ketten und mit Ketten im Gelände heißt das Gewalt pur.
BEDROCK
Todglücklich, fertig, eine Dusche. Das einzige was wir uns gewünscht hätten, einmal ein paar Stunden ohne Regen… Die Straßen waren so heftig. Dort wo man normalerweise nur so durchrollt, hatten wir echt zu schuften.
Einmal rutschte uns ein Fahrzeug von alleine den Hang runter. Zum Glück hat der Fahrer den Wagen noch kontrolliert und mit der Stotterbremse gegen einen Baum gelenkt, sonst … da möchten wir gar nicht denken…
Nächstes Jahr wieder dabei? „Ja, wenn die Regierung (die Frauen zuhause) das zulassen dann schon.“
EVOLUTION
Euer Auto sieht etwas ramponiert aus? Auf dem Hochplateau auf ca. 2200 Meter umgekippt. In einem Hohlweg, wie die meisten dieser Sitautionen eigentlich eine unnötige Aktion. Beim Reversieren bin ich über einen großen Stein gefahren. Das hat die Verschränkung nicht mehr gepackt und schon ist das Auto umgefallen. Zum Glück ist uns aber nichts passiert nur das Auto ist ein bisschen zerknittert.
MADE IN AUSTRIA 2
Als Beifahrer hat man nicht die Kontrolle über das Auto. Die Höhenlinien nebeneinander werden immer dichter. Es regnet dauernd, da weisst Du nicht mehr ob Du da überhaupt wo rauf kommst und wenn ja, kommt man dann überhaupt wieder runter. Andere haben sich durch ein Bachbett gewincht. Aber das war nicht das erste Mal das es uns blöd erwischt hat. Andere Wege, die wir gesucht haben, haben sich im Nichts verlaufen. Und wir wollten nichts provozieren. Und was wir von den anderen gehört haben, mit waagrechtem Regen und Nebel und rechts steile Bergflanken hinunter, sind wir froh, dass wir da gar nicht rauf sind. Also, Korridor 2 für uns ein Streichergebnis.
PRIMAVERA
Uns ist es soweit gut gegangen. Als 15. Team sind wir aus Korridor 1 gestartet. Das ist nicht so wichtig. Wir sind das 4. Mal dabei. Wir fahren ja mehr zum Spaß mit als zum Gewinnen. Der Dreck von den Vorderrädern flog nicht nach hinten sondern durch den Wind gleich auf die Windschutzscheibe. Kleinere Schäden am Blech, zwei Seilwinden geschrottet und eine Vorderachse kaputt. Nächstes Jahr sind wir hoffentlich wieder dabei.
BEBBI BUSH TRACKER
Wir mussten einen Reifen auf der Felge wechseln, aber der zum Wechseln war auch schon kaputt und hatte ein Loch. Oben am Hochplateau beim Schnee und Nebel haben wir aufgehört und sind dann aus dem Korridor rausgefahren. Die SuperKarpata ist in Ordnung, aber der Regen… Wir haben am Ende kapituliert, weil wir einfach keine Reifen mehr hatten. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, da wissen wir worum es geht, dann greifen wir an.
TEAMSAURER1
Es geht uns gut, nachdem der erste Tag heute trocken ist. Wir haben keine wirklichen Probleme, von kaputten Reifen und Bremsleitungen abgesehen. Der gestrige Tag war eine Challenge, da waren wir ganz oben in den Bergen. Dann haben wir einen Weg übersehen und eine Fleißaufgabe gemacht und uns 1,7 Kilometer lang einen Bach raufgearbeitet und wieder zurück, das war wirklich krass. – Mit Winde?… Nein, wir fahren mit Pinzgauer da braucht man keine Winde.
Dann waren dort 7 oder 8 Teams gemeinsam, die einen Weg gesucht haben, aber zum Glück wurde ein alter Forstweg gefunden, auf dem alle weitergekommen sind.
KORRIDOR EXPRESS
Wir sind das achte Mal bei der Karpata dabei. Am Steuer Alexa Obsieger, zum sechsten Mal mit dabei. Aus dem 1. Korridor vom 3. Platz gestartet mit 20 Kilometern Rückstand. Der 2. Korridor ist uns viel besser gelungen als der 1. Da sind wir gut durchgefahren und hatten sogar noch 4 oder 5 Stunden Zeit über. Aber den Rückstand vom 1. Korridor konnten wir nicht mehr aufholen. Wir haben einmal auf 1400 Meter übernachtet, da hat es am Abend zu schneien begonnen. Regen ein Problem? Nein, für uns nicht. Da trennt sich die Spreu von Weizen.
MARODA
Uns geht es gut. Anfänglich lief es ein wenig harzig. Wir hatten ein klein wenig Probleme mit der Navigation. Die Nacht war etwas kurz, da wir den Sieg vom Korridor 1 noch feiern mussten. Dadurch hatte der eine oder andere natürlich ein etwas eingschränktes Sichtfeld bzw. Horizont. Am 2. Tag ging es dann recht gut vorwärts bis wir dann in so ein Bachbett stießen. Da hatten wir aber 2 Discos (Hangover) vor uns, und da haben wir viel Zeit verloren mit dem Bergen von dem defekten Fahrzeug. Aber das war ok. Der 2. Korridor ist uns etwas einfacher gefallen, aber nicht so optimal für uns. Der war schneller. Wir sind aber nicht die Racer, wir sind die technischen Kletterer. Aber wir haben sehr schöne Trails gefunden, die vor uns noch niemand von der Karpata gefahren war. – Wie hat euch die Karpata gefallen? Sehr gut, das Ergebnis ist für uns eher sekundär. Wir sind eine bunte Truppe. Es passt schon und ist eine lustige Sache. Wenn die Einstellung stimmt, dann ist es super. Auch der Teamgeist zwischen den Teams ist sehr gut.
UNITED
Wir sind vom 5. Platz in den 2. Korridor gestartet. Jetzt geht es uns wieder sehr gut. Wir haben gestern einen leichten Motivationshänger gehabt. Wir haben uns in einem schweren Anstieg mit Felsstufen den Anschlußflansch von der hinteren Kreuzgelenk der Kardanwelle abgerissen. Wir haben alles mitgehabt außer diesem Flansch. Wir haben dann die hintere Kardanwelle ausgebaut samt Schutzblechen und sind mit Frontantrieb weitergefahren und haben dann über die Taktik mit Korridorgrenzen versucht irgendwie noch ins Ziel zu kommen, weil wir nicht wussten wie gatschig weiterhin der Untergrund ist. Und das auf Biegen und Brechen, mit Schleppen und Winchen. Und mit Frontantrieb zu fahren ist einfach sehr mühsam, aber wir sind glücklich im Ziel angekommen. Im Team ist es uns gut, sogar sehr gut gegangen. Wir haben auf einem hohen Niveau begonnen und uns immer weiter verbessert: Das Gesamte ist größer als die Summe der Einzelteile… Wir fahren zum esten Mal die Karpata. Bernhard ist Berufsjäger und hat viel Defender-Erfahrung. Clemens ist Afrika-erfahren. Der Rest des Teams ist offroad-unerfahren. Wir haben eine Woche vor dem Start uns in die Navigationssoftware Touratech eingearbeitet. – Wie seid Ihr zur SuperKarpata Trophy gekommen? Das entstand bei einem angeregten Gespräch bei einer Gartengrillerei. – Wie seht Ihr die Trophy? Die SuperKarpata Trophy ist ein hochinteressanter Bewerb. Es ist alles dabei mit vielen Komponenten: das Wetter, die Müdigkeit, Geländefahren auf höchste Niveau ohne doppelten Boden. Man weiss nie, wo man reinfahrt und ob man da wieder rauskommt. Eine große Herausforderung. Wir sind sicher nächstes Mal wieder dabei.
G-FENDER 1
Wir sind ein bisschen deprimiert wegen der Technik, aber körperlich geht es uns gut. Bei der 1. Etappe das Auto kaputt, bei der 2. Etappe auch das Auto kaputt. Die Blattfeder, die wurde zwar geschweißt, aber mit einer Blattfeder, die mit Spannbändern zusammengehalten wurde, ist das nicht so einfach. Wir haben die Aufgabe der 1. Sonderprüfung gleich mit in den Bewerb genommen und ein Auto mit Achsschaden von 1400 Metern runtergeschleppt… Wir fahren das 2. Mal bei der SuperKarpata. Das Gelände war anspruchsvoller als die letzte. Wenn es nicht geregnet hätte, dann wären manche Passagen einfach zu fahren gewesen…
MADE IN AUSTRIA 1
Wir haben zuviel Korridorverletzungen gemacht. Das haben wir zwar gewusst, aber irgendwie unterdrückt und wir sind zu oft rein- und rausgefahren. Und das war auch die Motivation für den 2. Korridor, dass wir im Korridor bleiben. Deswegen haben wir auch am Ende Probleme mit der Zeit bekommen. Wir haben noch versucht alle Checkpoints zu erreichen um uns die Zeitgutschrift zu holen. Dann haben wir Tripple Dutch mkII geholfen, weil ihnen das Auto umgefallen ist. Sie hatten ihn schon gesichert, dazu hatten sie noch eine kaputte Winde, da haben wir mit unserem Winden mitgeholfen. Zum Glück ist aber auf einem Felsen hängengeblieben, wenn der nicht gewesen wäre, dann hätte es einen Mehrfach-Rollover gegeben. 2. Etappe war für uns sehr sehr gut. Da haben wir versucht, lange auf den Plateaus zu bleiben und nicht rauf und runter. Aber es war dafür sehr nebelig, wir haben nichts gesehen und sind nur nach Navigation gefahren. Am Checkpoint 4 hatten wir ein super Erlebnis. Nach sechs Tagen Dauerregen, sind wir durch die Wolken und unsere einzigen Sorgen war, wo sind die Sonnenbrillen. Das haben wir in den Tagen davor nie gesehen. Erst dann sieht man überhaupt wie schön Rumänien und die Plateaus in den Karpaten sind. Die Solidarität zwischen den Teams ist super. Wir haben einmal die Spirit of Expedition vorgelassen und knapp vor dem Ziel haben Sie uns wieder vorgelassen, weil wir schon echt mit der Zeit knapp waren. Das war cool.
LANDYDOC
Es geht uns hervorragend. Die 2. Etappe war interessant und hart. Schöne Landshaften und zunehmend trockener. Auf 2.200 Meter hatten wir auch noch Schnee. Wir fahren zum 2. Mal die SuperKarpata Trophy und es waren komplett andere Verhältnisse als beim letzten Mal. Wir hatten ganz wenige Korridorverletzungen obwohl wir ein Hinterachsproblem hatten. Wir fahren im Team mit den Dirt Devils und an einem der Dirt-Devils-Autos löste sich das Differential auf. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste SuperKarpata Trophy.
BALU
In der 2. Etappe ging es uns deutlich besser als in der 1. Da hatten wir leider zuviele Korridorverletzungen aufgrund eines Pechs, da wir einen Weg versucht haben und uns dabei so knapp am Korridorrand bewegt, dass wir 17 Korridorverletzungen sammelten. Das ist auch eine Leistung, wir haben mehr Strafkilometer als der Korridor lang ist. Das war enttäuschend.
Wir sind zum 5. Mal bei der SuperKarpata Trophy dabei, aber das Wetter dermal war beschissen. Es ist die anspruchsvollste Trophy bisher.
BLACK MAGIC
Es war sensationell. Einzig, das Wetter, da kann niemand was dafür. Das Wetter hat die Spreu vom Weizen getrennt. Das war knallhartes Offroading. Wenn Du vorne mitfahren willst und dann den Checkpoint 3 anfahren willst, das war Offroad vom Feinsten. Alles was ich an Technik in der 1. Etappe repariert habe, hat gehalten (Bremszylinder, Achsschenkel, etc.). Jetzt ist noch die Vorderachse hinzugekommen, ich habe die Kardanwelle und den Homokineten zerlegt und repariert. Das war die 4. SuperKarpata Trophy für uns. Die 2012er ist einfach hart geworden durch das Wetter. Schade, wenn es schönes Wetter gegeben hätte, dann hätten wir mehr von dem wunderschönen Land gesehen.
SISSIES RELOADED
Der 2. Korridor war spannend. Leider ist uns beim 110er die Kardanwelle geplatzt, weil wir auf einem Stein aufgesessen sind. Aus einer prekären Situation mit viel Herzklopfen an der Winde hängend haben wir uns runtergesichert. Die nächstsen Bäume standen in 70 Metern Entfernung, das war nicht ganz ohne, aber wir habens geschafft. Dann hat uns Adrenalin dankenswerterweise eine Kardanwelle gegeben. Am Abend hatten wir dann ein schönes Erlebnis. Einmal kein Regen, Sitzen am Lagerfeuer vor dem Zelt. Aber sonst war der Regen eher eine moralische Belastung. Es trennt sich schnell Spreu vom Weizen, aber wiederum für alle die gleichen Bedingungen.
G-FENDER 2
wir hatten eine durchwachsenen 2. Korridor. Wir haben ein Bachbett bezwungen wo wir soviel Spaß gehabt haben, dass sich das schon gelohnt hat. Wir hatten den Spaß gleich zweimal, weil wir wieder umgekehrt sind und durch das Bachbett wieder retour mussten. Dann haben wir die Hang Over rausgeschleppt, das war lustig, weil das sind die Helden der SuperKarpata, weil die machen alles: „Lieber tot als Schwung verlieren“, da haben wir viel abgelacht mit denen. Es war total toll, hat uns wieder super Spaß gemacht und wir sind geil Offroad gefahren. Jetzt sind wir im Ziel, da wird gefeiert.
TEAMSAURER2
Wir sind die 2. Etappe mit dem Team Balu mitgefahren, weil unser 2. Fahrer ja in der Mitteletappe hat aufgegeben müssen. Aber es war auch vom Wetter her besser. Das Gelände war ein Wahnsinn, die Navigation hat super geklappt. Wir wurden super verköstigt. Sonst ist es super gelaufen, keine technischen Defekte. Wir haben Wege gefunden, die auf keiner Karte waren. Und das gemeinsame Fahren mit den Balu’s war schon allein aufgrund der kulinarischen Ereignisse (5-gängiges Menü) schon den Spaß wert. Wir werden Team Balu nächstes Jahr als Catering-Service buchen.
IMPULSUS
Es geht uns gut. Der Teamgeist ist noch aufrecht. Am Ende der Woche sind dann schon ein bisserl die Nerven herausgekommen. Wir sind oft an unsere technischen Möglichkeiten gelangt, haben das aber mit Team-Entscheidungen wieder hingebogen. Wir sind auf Sicherheit gefahren und möchten auf jeden Fall nächstes Jahr wieder mitmachen. Es war eine schöne Woche vom Teamgeist und von der Kameradschaft. Der schönste Moment für uns war nach dieser langen Schlechtwetterphase ein kurzes Sonnenfenster für eine Viertel Stunde. Da haben uns Pferde auf der Hochebene begleitet und wir haben kurz gesehen, was wir die ganze Woche nicht gesehen haben.
SPIRIT OF EXPEDITION
Bernhard Hofstätter: Es geht uns super. Alle reden vom schlechten Wetter. Das hat uns überhaupt nicht tangiert. Wir könnten noch eine Woche weiterfahren. Einer der Hauptgründe ist der Michi, der lügt ein bisserl. Er hat er gesagt ich kann Beifahre sein bei ihm. Er sagte: Wir nehmen Schnur und Haken, ich dachte wir gehen Angeln, aber er meinte das Windenseil. Sonst hat Michi das Wort gehalten. Er verpflegt uns köstlich. Es gab jeden Tag Feuer und Gegrilltes. Zwischen den Regentropfen dürften wir hindurchgefahren sein. Immer wenn es geregnet hat sind wir im Auto gewesen. Immer wen wir aus dem Auto heraussen waren, geschnitten oder gewerkt haben hat der Regen nachgelassen. Ich bin nie nass geworden. Daher ist die Stimmung gut und für mich war es eine der einfachsten und schönsten Karpatas. Wir hatten auch schon das Andere auf früheren SuperKarpatas. Da haben wir in einen Schneehang mit der Schaufel eine ebene Stelle gegraben, wo wir das Zelt aufbauen konnten und das im strömenden Regen. Das war richtig unangenehm aber diesmal wars Urlaub.
TRIPPLE DUTCH MKII
Wir haben die 2. Etappe relativ locker genommen. Wir hatten leider einen Unfall und sind auf einer steilen Stelle gekippt. Das Auto ist auf der Seite gelandet. Kleinerer Materialschaden, aber die Moral ist wesentlich nach unten gegangen, da wir das Ziel hatten ohne Materialschaden ins Ziel zu kommen. Beim Jeep Wrangler sind Scheiben zu Bruch gegangen und das Hardcover kaputt. Daraufhin haben wir die sichere Route gewählt, damit wir in der Zeit ins Ziel kommen. Wir haben dann auch noch coole Tracks gefunden, sogar einen Bären gesehen, aber leider waren wir zuviel außerhalb des Korridors.
DIRT DEVILS
Das Niveau der Veranstaltung ist unglaublich hoch geworden. Vor fünf Jahren wären wir mit dem was unsere Autos können, ganz vorne mitgefahren. Aber das Niveau ist unglaublich. Das was ich heuer, hier diese Woche gefahren bin, bin ich noch nie im meinem Leben gefahren. Auch schön war, dass die Führungsteams es diesmal nicht mehr so leicht hatten, weil immer mehr Teilnehmer nachrücken.
2. Etappe sehr sehr gut gestartet. Lange und schnell im Korridor gefahren. Viele Stunden mit den Spirits of Expedition gefahren bis wir sie verloren haben. Heute morgen haben wir das Differential verloren und wir hätten ein paar Strafkilometer weniger haben können. Mit ein bisschen Glück hätten wir dicht an den dritten Platz heranfahren können. Wir haben gekämpft, haben uns nichts zu schulden kommen lassen. Wir haben abends gefeiert, sind um 3 Uhr ins Bett und um 5:30 Uhr aufgestanden. Diszipliniert um 7 Uhr gestartet. Es war eine sauharte, körperlich harte, mental freie Urlaubsetappe und für die Rübe ein Traum. Es war für uns die 4. SuperKarpata und für uns die härteste, weil wir von Anfang an gesagt haben, wir wollen ganz vorne mitmischen. Es ist einfach die schönste Art Urlaub zu machen.


