Zwischenergebnis 1. Etappe
Zwischenergebnis 1. Etappe

| Platz | Team | StrafKM | Wertungszeit |
| 1 | Spirit of Expedition | 53,389 | 28:57 |
| 2 | Korridor-Express | 95,254 | 25:40 |
| 3 | Allrad | 113,293 | 28:48 |
| 4 | outofcontrol.ch – Romaniacs | 122,445 | 26:10 |
| 5 | Romaniacs – outofcontrol.ch | 122,451 | 25:59 |
| 6 | United | 122,457 | 32:12 |
| 7 | One Spirit | 131,661 | 28:00 |
| 8 | Nici un pic normal in Cap II | 133,770 | 29:12 |
| 9 | Nici un pic normal in Cap I | 133,809 | 29:12 |
| 10 | Lords of Darkness | 137,499 | 29:25 |
| 11 | Jeep Team | 156,064 | 25:09 |
| 12 | Aros | 158,993 | 23:44 |
| 13 | Unlimited | 162,330 | 29:20 |
| 14 | Sissies Reloaded | 169,007 | 25:18 |
| 15 | Belgian Defenders | 170,285 | 30:51 |
| 16 | Bedrock | 171,945 | 25:34 |
| 17 | Nu Pogodi! | 173,802 | 23:28 |
| 18 | Rhoihesse Ranger | 207,691 | 22:33 |
| 19 | Argovia Power | 212,117 | 23:58 |
| AUSFALL | Dirt Devils | ||
| AUSFALL | Hurrican Knights | ||
| AUSFALL | Moto-master | ||
| AUSFALL | Red Ants | ||
| AUSFALL | Sechsrad | ||
| AUSFALL | teamsaurer2 | ||
| AUSFALL | Tibus |
Nu Pogodi improvisiert
Nu Pogodi improvisiert

Das Team Nu Pogodi, das mit den zwei alten wunderschönen russischen Geländewagen an der SuperKarpata Trophy teilnimmt, hatte heute eine knifflige Aufgabe zu lösen. In einer steilen Bergaufpassage starb der Motor von einem der GAZ69 (Link: Quelle Wikipedia) ab. Das Fahrzeug stand aber so schräg, dass auch durch das Einfüllen des restlichen Benzins in den Tank der Motor nicht in Gang gesetzt werden konnte, weil der Benzin durch die Schräge nicht nach vorne transportiert werden konnte.
Die Fahrer kappten kurzerhand die Benzinzleitung beim Vergaser und hängten die Benzinleitung in eine kleine Plastikflasche, diese neben den Vergaser in den Motorraum. Doch leider fehlte es jetzt am Trichter und am Sprit, den der war ja bereits wieder im Tank. Also musste als Treibstoff der Motorsägenbenzin mit etwas mehr Ölgehalt her und als Trichter wurde kurzerhand der Plastikumschlag der Startermappe hergenommen.
Der Motor startete wieder, das GAZ69 konnte die Fahrt am Steilhang fortsetzen, nur etwas heftig geraucht hat der Motor mit dem fetten Benzingemisch. Aber die Aufgabe entspannt gelöst… Und, sie kämpfen weiter mit viel Engagement, Spaß und Teamgeist.
Start in den Korridor 1
Start in den Korridor 1

Am Sonntagvormitttag sind die Teams in den 1. von 2 Korridoren nahe der Stadt Lugoj gestartet. Um 9 Uhr gab es die Fahrerbesprechung und danach die Korridor-Karte in Print und die Korridor-Grenzen digital zum Einspielen in die Navigationssysteme on Board. Gestartet wurde vom Gelände der Romsilva, den rumänischen Bundesforsten. Der 1. Korridor dauert vier Tage. In dieser Zeit sind die Teams völlig auf sich allein bzw. auf die Hilfe von anderen Teams gestellt. Am Mittwoch gibt es das Halbzeit-Zwischenergebnise, wenn Korridor 1 gefahren ist.
Wir, das Reporterteam (Alex und Robert) haben uns mit dem Can-Am Maverick unter die Teilnehmer gemischt und versucht an einem Team dranzubleiben und es bei der Arbeit zu beobachten. Da das leichter gesagt als getan ist, haben wir uns ein Team ausgesucht, dass zum 1. Mal bei der SuperKarpata Trophy mitfährt (in der Hoffnung, dass diese es wohl langsam angehen werden.)
Doch weit gefehlt, OneSpirit aus der Schweiz legen ein beachtliches Tempo an den Tag, zwei Mal verlieren wir sie bei einem Hindernis aus den Augen, wo wir kurz Winchen müssen. Nur durch Glück kommen wir wieder in die Spur des Teams. Aber auch selbst ist es den Trophy-Neulingen etwas zu schnell. Die Elektronik an der Seilwinde spinnt. Nachdem einer der beiden Nissan Patrol in einem tiefen Weg überraschend schnell Schlagseite bekommt wird die Bremse gezogen. OneSpirit zieht sich auf einen kleinen Mittagssnack auf einer sonnigen Wiese zurück und lässt das Adrenalin „verdampfen“. Nach Handfestem (Brot und Dauerwurst) und einer Tafel Schokolade (für die Nerven) geht es weiter konzentriert aber kräfteschonender zur Sache.
Dieser 1. Korridor hat es bereits in sich. Die Karpaten hier im Südwesten Rumäniens sind sehr dicht bewaldet und die Wege ziehen sich auf steilen Bergflanken hoch. Schon am 1. Tag ist es schwierig die richtigen bzw. optimalen Wege zu finden. Oft sind diese Wege schon lange nicht mehr benutzt, zugewachsen oder der Weg endet im Nirgendwo, weil er durch einen Erdrutsch längst unpassierbar geworden ist.
An einer Schlüsselstelle, eine mehrere 100 Meter steile Bergauffahrt, treffen nach Stunden viele Teams zusammen, darunter die trophy-erfahrenenen Spirit of Expedition, teamsaurer2, Korridor Express, United und einige mehr. Bereits nach wenigen Stunden sind sie gezeichnet von den Anstrengungen im Korridor weiterzukommen. Trotz ihrer Erfahrungen gelingt es ihnen nicht an verschiedenen anderen Stellen im Korridor einen Durchbruch zu finden. Offenbar ist das jetzt und hier die einzige Stelle weiterzukommen. Leicht zermürbt erzählt Michi Waldl: „Wir haben es im Norden probiert an sicher 5 oder 6 Stellen, keine Chance“. Gegenseitig helfen sie sich beim Hinauf-Winchen auf den Berg um dort einen weiterführenden Kammweg zu finden.
Das Wetter ist bis jetzt übrigens hervorragend und trocken. Es haben sich zwischendurch immer wieder Wolken aufgebaut und vereinzelt gab es ein paar wenige Regentropfen, zumindest in dem Teil der Karpaten wo wir unterwegs waren. Laut Wetterbericht soll auch in den nächsten Tagen der Sonnenschein überwiegen.
Wir (das Reporterteam) sind mit dem Can-Am zwar schneller und wendiger als die schweren Geländewagen, aber die Beladung für vier Tage im Korridor mit Schlafsack, Essen und Zelt für die Übernachtung zwischen Bäumen und unter Sternen und vielleicht auch ein bisschen zu viel Ehrgeiz werfen uns bereits am ersten Tag zurück. Binnen einer halben Stunde verllieren wir zuerst den rechten Antrieb an der Vorderachse, danach auch den linken. Beide Halbwellen sind gebrochen. Mit nur mehr Heckantrieb stehen wir „quasi mehr im Weg herum“, deswegen versuchen wir jetzt fieberhaft das Can-Am-Gefährt wieder zu reparieren. Beginnen werden wir mit dem Flicken der Reifen, da haben wir uns zwei mit Stopfwürsteln nicht mehr dichtzukriegende Patschen eingefahren.
Aufbruch nach Rumänien
Aufbruch nach Rumänien
Nicht zu kalt und nicht zu heiß und vor allem keinen Regen. Samstagvormittag startete die 11. SuperKarpata Trophy erstmals aus der Hellsklamm in die Verbindungsetappe nach Rumänien.
Viele der Teilnehmer sind bereits am Freitag nachmittag in die Hellsklamm gekommen und haben sich die gemütliche Kick-Off-Party mit dem XXXXL-Lagerfeuer nicht entgehen lassen. Gerüchten zufolge haben sich die Holländer als Letzte in ihre Schlafgemache zurückgezogen.
Neben den Holländern starten heuer 26 Teams mit 55 Fahrzeugen aus 5 Nationen (nebst Holland noch Belgien, Deutschland, Schweiz und Österreich). Heuer am Start rund ein Drittel an neuen Teams und Teilnehmern. Nette Geste vom Team Bedrock: Bei der letzten Trophy gewannen sie ja den TeamSpirit Award. Ein Preis, der jedes Jahr für besondere Hilfeleistung von den Teams an ein Team untereinander vergeben wird. Damit das Helfen heuer einfacher wird, haben die Bedrocks gleich für alle Teams „Bergebier“ mitgebracht, mit der Nummer wo Bedrock zu erreichen ist. Also „entweder kommt Hilfe, ansonsten einfach das Bier austrinken“ (O-Ton Bedrock).
Und es wäre nicht die SuperKarpata Trophy, würde es nicht bereits am Start eine Sonderprüfung geben. Im Wald der Hellsklamm und das ist ein ziemlich großes Gebiet, musste ein Baum oder zumindest die Nähe eines Baumes navigationstechnisch geortet werden auf dem sich in rund 5 bis 6 Meter Höhe ein Kuvert befand. Dieses Kuvert samt Gurt musste unbeschädigt zum Start gebracht werden (also nicht mit Teleskop-Messer runtergeschnitten), erst damit gab es die Startermappe mit dem Zielort in Rumänien und den Go zur Abfahrt. Fast alle Teams haben die Sonderprfungsaufgabe mit Bravour und mitgebrachten Baumläufern bzw. -kletterern schnell gelöst und nehmen 1 Stunde Zeitgutschrift mit in den Bewerb.
Derzeit ist der Tross der SuperKarpata unterwegs durch Ungarn Richtung Rumänien, wo bis Mitternacht alle Teams eingetroffen sein sollten und weiter geht es morgen mit dem Start in den 1. Korridor.
Auch ein schönes Mitbringsel von Ruedi Ringger (Teilnehmer und Sponsor der SuperKarpata Trophy) und seiner Firma OVERLAND 4tec AG technics: Schweizer Schokolade für alle „soll ein wirksames Antidepressivum sein“ (O-Ton Ruedi Ringger).
Trophy Live-Berichterstattung
Trophy Live-Berichterstattung
Alle News, Berichte und Bilder zur SuperKarpata Trophy finden sie automatisch auf der Startseite unter Live 2015.
Einladung zum Start und Kickoff Party
Einladung zum Start und Kickoff Party

8. Mai 2015
ab 15:00 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer, Anmeldung, Montage der Black Boxen etc.,
19:00 Uhr: Kickoff Party Florian Lechner sorgt wieder für ein ordentliches Lagerfeuer, gutes Essen, Musik und kalte Getränke zu fairen Preisen.
Campingmöglichkeit kostenlos (für Besucher begrenzte Personenanzahl, Reihung nach Eingang der Anmeldungen)
ANMELDUNG für Kickoff Party per MAIL unbedingt erforderlich! (Teilnehmer und Besucher!) office@superkarpata.com
9. Mai 2015 um 09:00 Uhr: Showstart mit einer kleinen Sonderprüfung und Teamvorstellung







































































