Dirt Devils unterwegs

Dirt Devils unterwegs

Getriebeausbau, Kupplung kaputt

Ole Wegner vom Team Dirt Devils hat den Mittwoch unter dem Auto verbracht und schreibt uns:

„Bis zum gestrigen Tage (Di.) lief es für uns gut, hervorragend geplant und gut durchgekommen. Am Nachmittag dann gab die Kupplung von Oles Landy unwiderruflich auf. In einer extrem schwierigen Situation ging der Rückwärtsgang nicht mehr raus. An schalten war nicht zu denken, die Kupplung trennte gar nicht mehr. Im 1. Gang mit Untersetzung also das Flussbett wieder runter und leider raus aus dem Korridor. Über Nacht das Getriebe ausgebaut, Ersatzteile organisiert, die es in ganz Rumänien nur 1x gab und diese mit der Taxe aus 360 km anfahren lassen. Kupplung erfolgreich repariert, leider können wir heute nicht mehr starten. Morgen früh (Do.) beginnt unsere Aufholjagd.

Stimmung im Team durchgehend hervorragend, es wurde trotz des Schadens nahezu durchgehend gelacht.“


SuperKarpata-Wetter typisch

SuperKarpata-Wetter typisch


Das typische SuperKarpata Trophy Wetter hat uns wieder. Soeben habe ich mit dem rumänischen Helikopter-Piloten gesprochen, der die SuperKarpata Trophy jedes Jahr begleitet. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage sieht nicht gerade berauschend aus.

Heute liegen zwei schwere Tiefs über Rumänien. Tief 1 ist aktuell weiter im Südwesten des Landes und könnte am späten Nachmittag möglicherweise den Korridor erreichen. Tief 2 dreht sich aktuell genau über dem letzten Drittel von Korridor 1.

Für Tief 1 hat die Rumänische Meteorologie-Zentralanstalt eine Starkwind- und Überflutungswarnung herausgegeben, mit Niederschlägen bis zu 100 Liter/m2.

Aktuell regnet es immer wieder leicht und stärker, der Wind ist böig und sehr stark. Die Regenwolken hängen in den Bergen ab 1400 Mete genau über dem Korridor. Die Temperatur auf 1000 Meter: 14 Grad.


Spirit of Expedition unterwegs

Spirit of Expedition unterwegs

Anhänger im Weg

Martina Halmdienst versorgt uns immer wieder mit Bildern vom Weiterkommen des Teams „Spirit of Expedition“.

Das Wetter ist heute am 3. Tag im 1. Korridor etwas schlechter geworden, die Nacht war trocken aber um 7 Uhr morgens hat es für eine gute Stunde stark geregnet. Zwischendurch reißt es zwar wieder auf und kurz ist der blaue Himmel sichtbar, aber genau so schnell trübt es sich auch wieder ein. Die Temperatur aktuell: 14 Grad.


Sonderprüfung Halbturn Ergebnis

Sonderprüfung Halbturn Ergebnis

Team Greenhorn mit einer optimalen Berge-Konstruktion erfolgreich

Die Ergebnisse der Sonderprüfung „Limbotanz und Seilbrücke“ vom Show-Start in Halbturn.

Die Sonderprüfung erfolgreich absolviert haben:
Spirit of Expedition, Argovia Power, Black Magic, Greenhorn, teamsaurer 2, Nici un pic normal in Cap, United, Red Ants Maroda, kfz-windisch.at, Lords of Darkness, Romaniacs.

Die Sonderprüfung nicht erfolgreich absolviert haben:
Adrenalin, Balu, Bedrock, Dirt Devils, Korridor Express, Wolfpack, ERC Baumann, Jambo, Jeep Team, Mastalier, OTA, Rhoihesse Ranger, Weinexpress, Letzte Hilfe, Lost Boyz – Evolution, MUD Professor (LS-Tec).

Alle Teams mit erfolgreicher Absolvierung haben sich für das Ergebnis eine Zeitgutschrift von 3 Stunden erarbeitet.


Der Start am Prislop-Pass

Der Start am Prislop-Pass

Vor dem Start am Prislop-Pass

Alle Teilnehmer sind gut nach Rumänien gekommen. Die Verbindungsetappe von Österreich nach Rumänien wurde aufgrund der Länge von rund 730 Kilometern in zwei Etappen gefahren. Nach dem Showstart in Halbturn erreichten die Teams ca. gegen 22 Uhr die rumänische Grenze und übernachteten hier. Früh am Morgen der Aufbruch in den zweiten Teil. Startort in Rumänien: der Prislop-Pass auf 1400 Meter Seehöhe.

Das Wetter ist traumhaft, eine beeindruckende Bergkulisse, rundherum noch von vereinzelten Schneefelder bedeckt, strahlender Sonnenschein bei 27 Grad.

Der Prislop-Pass liegt im Norden Rumäniens, fast an der ukrainischen Grenze.

Auch bei der 10. SuperKarpata Trophy ist das schlechte Wetter wieder Programm.

Doch zum Start meinte es der Wettergott doch nicht wieder gut mit der SuperKarpata Trophy. Dunkle Wolken begannen binnen Minuten die Berge einzuhüllen. Die Temperatur rauschte innerhalb von wenigen Minuten auf unter 15 Grad. Sturmwind und ein kräftiger Regenschauer legten zuerst das RedBull-Zelt flach und knickten danach den RedBull-Bogen in der Start-Zone.

Mittlerweile sind aber alle Teams im Korridor 1 unterwegs.

Die bekannten Ausfälle (auch nicht Michi Waldl’s Defender) blieben gänzlich aus. Einzig einer der heißesten Sieg-Anwärter das Team Red Ants Maroda aus der Schweiz ist von einem Getriebeproblem am 3. Fahrzeug, einem Pinzgauer geplagt. Auf den letzten 50 Kilometer sprangen die Gänge raus und schlußendlich ließ sich das Gefährt nur mehr in einem Gang fortbewegen. Gerade noch haben es RedAnts Maroda hier auf den Prislop-Pass geschafft, aber das Getriebe ist hinüber.

Aber Ersatz ist schon da. Glücklicherweise hat das Team kfz-windisch.at ein Getriebe in Reserve und stellt es sofort, noch vor der Startlinie, vor der Einfahrt in den Korridor den Schweizern zur Verfügung. In einer dreiviertel Stunde tauschen die Schweizer das Getriebe am Pinzgauer und starten in den Korridor.

Mit dem Verlust des Schönwetters ist auch das schnelle 3G-Internet hier verloren gegangen. Das Reporter-Team lebt mit 2 bis 5 Kilobyte/Sekunde. Wir hoffen auf das Beste und reichen die Bilder zu den News sobald wie möglich nach.


Der Limbotanz

Der Limbotanz

Bekleben der Fahrzeuge mit den Startnummern

Wieder einmal Kaiserwetter in Halbturn (das hatten wir auch schon im Vorjahr) und dann überholte uns der Regen schon bei der Anfahrt Verbindungsetappe Österreich nach Rumänien.

Aber aktuell sieht die Wetterprognose nicht so schlecht aus. Einzig für den Mittwoch ist leichter Regen vorhergesagt, Anreise und Start in den Korridor, sowie die ersten beiden Fahrtage sollten bei trockenem Wetter erfolgen.

Alle Teilnehmer sind hier eingetroffen. Die Fahrzeuge wurden mit Startnummern, Black Box und Tracker versehen. Die Black Box dient der Auswertung am Ende der Korridore und die Tracker erlauben der Crew die teilnehmenden Fahrzeuge im Korridor im Blick zu haben.

Georg Müller-Hartburg begrüßt die Teams zur 10. Ausgabe der Trophy und Simion Giurca vom Rumänischen Tourismusverband wünscht den Startern viel Glück und heißt sie Willkommen in seinem Land – dem Garten der Karpaten.

Jedes der Teams stellte sich kurz vor und danach bereits die erste Aufgabe: ein Limbotanz.

Jedes Team stellte eines (das sportlichste) Teammitglied für den Tanz unter der Schnur. Bei jeder geschafften Runde wanderte die Schnur zehn Zentimeter tiefer. Über das letzte erfolgreich „untertanzte“ Limbomaß wurde die darauf folgende Sonderprüfung gespannt: Zwei Fahrzeuge eines Teams stehen sich vis-à-vis (Front zu Front) dazwischen ist ein (imaginärer) Graben und darüber über dem Limbomaß (von 70 bis 120 cm), eine gespannte Gummischnur, muss eine (angenommen) „verletzte“ Person ruhiggestellt und liegend von Fahrzeug A nach Fahrzeug B transportiert werden. Die Schnur des Limbomasses darf dabei auf keinen Fall berührt werden, weder von der transportieren Person, noch von einem Hilfsmittel.

Viele Teams schafften diese Prüfung mit Bravour, indem sie einfache bis umfangreiche Seilkonstruktionen zwischen den beiden Fahrzeugen spannten und so z. B. auf einem Sandblech oder im Sitzgurt festgebunden die „verletzte“ Person über die Schlucht geborgen ist.

Die erfolgreiche Absolvierung der Prüfung bringt dem jeweiligen Team eine Zeitgutschrift von 3 Stunden.


Crew-Meeting im Schloß Halbturn

Crew-Meeting im Schloß Halbturn

Die Crew ist bereits im Schloß Halbturn eingetroffen.

Wie jedes Jahr trifft die SuperKarpata-Crew bereits am Vorabend hier in Halbturn ein. Die Einfahrt zum Schloß liegt herrlich in der wärmenden Abendsonne (das muss ein gutes Vorzeichen für eine heuer trockene Trophy sein oder?).

Neben den allgemeinen Besprechungen und dem Aufbau für morgen wird auch der Lkw mit den Sponsoren-Paletten verladen und jeder Teilnehmer der Trophy bekommt ein umfassendes und köstliches Lunchpaket mit auf dem Weg nach Rumänien.

Thema auch die Sonderprüfung, die morgen auf die Teilnehmer wartet. Nur soviel: diese wird knackig. Bei erfolgreicher Absolvierung wartet eine schöne Zeitgutschrift, welche die Starter nach Rumänien mitnehmen…


Trophy Live-Berichterstattung

Trophy Live-Berichterstattung

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