LETZTE HILFE
Die heurige Teilnahme an der SuperKarpata steht ganz im Zeichen „des Überlebens“. Die Serie auf DMAX „Bear Grylls – Überleben in der Wildnis“ wird vom Team mit Begeisterung verfolgt. Ob dies jedoch der Vermeidung von Strafkilometern dienlich ist bleibt zu bezweifeln. Letzte Hilfe geben oder letzte Hilfe in Anspruch nehmen… diese Frage wird zwischen 19. und 31. Mai beantwortet.
Die bisherigen Platzierungen:
2006: 3. Platz
2007: 3. Platz
2008: 3. Platz
2009: 3. Platz
Wer wir sind
Haasa
Haasa fährt nach 3 Jahren Pause heuer seine fünfte SuperKarpata. Anstatt dem legendären Suzuki Samurai kommt heuer jedoch ein fast serienmäßiger, 23 Jahre alter Mitsubishi Pajero zum Einsatz. Gemeinsam mit Stefan hat er diesen in den letzten Wochen entsprechend sorgsam auf die SuperKarpata vorbereitet. Neben griffigen Reifen wurden vor allem stärkere Schraubfedern verbaut um der enormen Zuladung (unter anderem 100 Liter Benzin, 45 Liter Weisswein, dreigängige Menüs für jeden Abend, eine Espresso-Maschine und 2 Liter Trinkwasser) Rechnung zu tragen. Haasa’s Rolle im Team ist die Pilotierung des Fahrzeuges. Die Funktion als Navigator wurde Haasa schon vor langer Zeit entzogen als man im Team feststellte, dass seine Vorstellungen von Himmelsrichtungen sehr viel Interpretationsspielraum haben.
„Der Mitsubishi wird von mir zwei Wochen lang durch die Karpaten getragen – denn am Ende zählt nur das Erreichen des Zieles…“, so Haasa voller Vorfreude.
Stefan
Stefan ist unser SuperKarpata-Newbie. Das Wort Korridor interpretiert er als „begehbaren Vorraum“ und das Wort „Track“ schreibt er mit „D“ und „e“. Die drei Navis im Auto dienen nur zum Zeitvertreib (Solitär, Freecell, etc.) während des Bewerbes. Stefan gilt außerdem als Urvater der burgenländischen FlipFlop-Bewegung. Dieses gnadenlose Outdoor-Schuhwerk wird von ihm witterungs- und jahreszeitenunabhängig eingesetzt. Seine Freizeit verbringt er fast ausschließlich im Wald: Durch seine Passion für die Jagd erhofft sich das Team das intuitive Auffinden von befahrbaren Wegen.
„Mit mir als Navigator hat man sprichwörtlich gute Karten, denn ich rieche förmlich die verwachsenen alten Wege…“, so Stefan voller Enthusiasmus.
Ernst
Ernst hat schon vieles erlebt im Leben. Neben drei Superkarpata-Teilnahmen auch einige Unfälle welche nicht un-deformiert an ihm vorübergegangen sind.
Ernst hat auch Angst. Ernst hat Angst, dass an seinem Pajero etwas kaputt gehen könnte – etwas was Haasa seit Wochen prognostiziert. Aber Ernst ist auch mental sehr stark. Deshalb kann Ernst damit leben. Seine Hauptrolle im Team ist die des Motivators… eine äußerst schwierige Aufgabe angesichts der zweiwöchigen Dauer der SuperKarpata. Sämtliche Vorbesprechungen des Teams endeten in packenden Lebensgeschichten und Lebensweisheiten welche Ernst stets zum Besten gibt. Ernst ist defakto eine immense Bereicherung für dieses Team.
„Mit Haasa im Team lastet der Fluch des ewigen Dritten auf uns. Bitte ich möchte alles werden – aber bitte nicht Dritter!“, gibt sich Ernst äußerst euphorisch.
Niki
Der Hüne im Team. Groß, kräftig und ständig mit der Nahrungsmittelaufnahme beschäftigt. Sein Bedarf nach Essbaren beschäftigt Ernst nun schon für einige Wochen. So musste im Innenraum des Pajeros viel Platz für die Lebensmittel geschaffen werden. In der Szene spricht man von doppelten Böden in der Bodenplatte, abgehängte Decken im Dachhimmel, usw. Niki ist ein äußerst kompetenter Navigator und ein enorm inkompetenter Windenhund (böse Zungen behaupten er findet nie den richtigen Baum zum Befestigen des Windenseils). Aber Niki findet immer einen fahrbaren Weg und ist sehr sportlich und geschickt im Umgang mit GPS, Karte und Natur.
Niki startet heuer das dritte Mal bei der SuperKarpata und gibt sich sehr zuversichtlich: „Leute, wir können da ganz nach vorne fahren! Wir müssen nur richtig navigieren und die Auto müssen durchhalten.“ Ein guter Tipp…


