Historie
Die SuperKarpata 2009
34 Teams auf dem Weg durch die Karpaten – Neue Wege
Das riesige Starterfeld von 80 Fahrzeugen aus 7 Nationen traf sich am 16. Mai zum Showstart im Schloss Halbturn.
Nach der Begrüßung und Ausgabe der Startunterlagen mussten die Teilnehmer ihren Teamgeist bei der ersten Sonderprüfung unter Beweis stellen. Unter begeistertem Beifall der anwesenden Zuschauer mussten sie mit ihren GPS Geräten Überraschungseier im Schlosspark finden und aus einer Höhe von 4m bergen.
Entsprechend dem Expeditionscharakter dieser Trophy ging es dann auf eigener Achse nach Rumänien zum gemeinsamen Nachtlager an einem idyllischen Lagerplatz am Ufer des Flusses Timis.
Der erste Bewerbstag begann mit einer spektakulären Sonderprüfung. Die Teams mussten mit ihren Seilwinden eine Seilbrücke bauen und damit ein Teammitglied über den ca. 80m breiten Timis befördern.
Anschließend folgte der Start in den Fahrbewerb. Das Gelände entpuppte sich schon auf den ersten Kilometern als weitaus tückischer als auf den Karten! Es kam zu den ersten Schäden an den Fahrzeugen und auch der Zusammenhalt in den einzelnen Teams – auf die Dauer einer ganzen Woche - wurde auf eine schwere Probe gestellt. Gleich auf den ersten Kilometern erlebten die Teilnehmer in brütender Hitze die volle Härte der Rumänischen Karpaten.
Die nächste Sonderprüfung fand an einem idyllisch gelegenen Stausee in ca. 1000m Seehöhe statt. Auf einer Schwimminsel mitten im See sollte in einem Topf Feuer gemacht und brennend ans Ufer gebracht werden.
Dann verschwanden die Teams wieder in den Tiefen der rumänischen Wälder und waren wieder auf sich alleine gestellt. Es folgten nicht enden wollende Steilab- und Auffahrten, die Winden wurden bis an ihre Grenzen gefordert.
Das Camp der Mitteletappe lag an einem Stausee, hier konnten sich die Teams einen Tag erholen, ihre Autos reparieren und Erfahrungen mit anderen Teilnehmern austauschen. Mit großer Spannung wurde die Verlautbarung der Zwischenergebnisse erwartet. Unser erstmals eingesetztes Auswertungsprogramm war ein voller Erfolg und ließ mit seiner Schnelligkeit, Genauigkeit und Transparenz so manchen Teilnehmer staunen.
Die zweite Etappe war wieder gespickt mit schwierigem Gelände, das viel taktisches Fahren nötig machte. Sehr schwere Geländepassagen wurden um Fahrzeit zu sparen außerhalb des Korridors umfahren, das brachte allerdings Strafkilometer. Zusätzlich zu entsprechenden Navigationskenntnissen erfordert die Trophy immer wieder viel taktisches Können und Erfahrung, um hier die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen.
Die letzte Sonderprüfung war das Fangen eines Fisches unter fachmännischer Aufsicht an einem Fischteich in wunderschöner Hügellandschaft. Außerdem nutzten die Teams diese Gelegenheit natürlich zum Baden und Erholen.
Der letzte Fahrtag war geprägt von schnellen Feldwegen in sanfthügeligem Gelände. Der fulminante Zieleinlauf erfolgte heuer erstmals mitten in einer Stadt. In Medias glich die Szene einem wahren Volksfest, die ganze Stadt war auf den Beinen! Rundfahrt durch die historische Altstadt, TV-Interviews, Volkstanzgruppen, Ochsengrill, ...
Zwei Rumänische Top Bands („Desperado“ und „DJ Project“) heizten die Stimmung unter den Teams und den mehr als 5000 Besuchern an. Dann folgten unter tosendem Applaus die Siegerehrung und die Preisverleihung.
Den Abschluss dieser riesigen Party bildete ein Feuerwerk.